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Kleinstarbeitsverhältnisse werden oft für Lohndumping oder zur Verschleierung von Schwarzarbeit genutzt. Außerdem sind sie nur selten Sprungbrett in reguläre Teilzeit. Um dies zu ändern, hat der DGB-Bundesvorstand ein Reformmodell entwickelt, das den Beschäftigten Zugang zu Sozialleistungen ermöglichen soll und zugleich falsche Anreize für Beschäftigungsverhältnisse mit weniger als 400 Euro Entlohnung abschafft. „Die Beschäftigten in Kleinst-Jobs sind buchstäblich im Niedriglohnsektor eingemauert ", sagt DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach. "Wir wollen die Blockaden knacken, damit mehr reguläre Teilzeitstellen entstehen, von denen die Beschäftigten leben können und sozial abgesichert sind.“