Deutscher Gewerkschaftsbund

19.06.2017
Steuerpolitische Eckpunkte des DGB zur Bundestagswahl 2017

DGB-Steuerkonzept: Gerecht besteuern, in die Zukunft investieren

Ist es möglich, den Großteil der Bürgerinnen und Bürger steuerlich zu entlasten und gleichzeitig einen starken und handlungsfähigen Staat zu erhalten, der in die Zukunft investiert? Ja – mit dem DGB-Steuerkonzept.

Grafik einer Waage; auf der höheren Waagschale ein Haufen Münzen, auf der niedrigeren Waagschale Symbolbilder für "Investitionsprojekte" in Infrastruktur (z.B. Windräder)

AY-Produktion

95% werden entlastet: "Durchgerechnete und belastbare Vorschläge"
DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell

DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell DGB/Simone M. Neumann

"Die Gewerkschaften haben sowohl ein hohes Interesse an einem handlungsfähigen Staat als auch daran, die sehr ungleiche Verteilung des gesellschaftlichen Reichtums nicht aus dem Auge verlieren. Folglich treten wir konsequent für die Durchsetzung von mehr Steuergerechtigkeit ein." - DGB-Vorstand Stefan Körzell

"Mit den steuerpolitischen Eckpunkten zur Bundestagswahl legen die DGB-Gewerkschaften konkrete, durchgerechnete und belastbare Vorschläge für eine gerechtere Steuerpolitik vor", sagt DGB-Vorstand Stefan Körzell. "Wir zeigen, wie beispielsweise mit einem gerechteren Einkommensteuertarif mehr als 95 Prozent aller Haushalte entlastet und trotzdem die dringend notwendigen Aufgaben der öffentlichen Hand finanziert werden können. Vor allem erhöhen unsere Vorschläge die Finanzkraft der Kommunen, damit sie ihre Dienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger in ihren Gemeinden solide finanzieren können."

"Wir benennen genau , wer mehr tragen soll und wer entlastet werden muss"

"Wir verstecken uns dabei nicht hinter der wolkigen Formulierung, die 'Mitte' entlasten zu wollen, sondern benennen genau, wer mehr tragen soll und wer entlastet werden muss", so Körzell weiter.


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DGB-Steuerkonzept: Gerecht besteuern, in die Zukunft investieren (PDF, 8 MB)

Steuerpolitische Eckpunkte des DGB zur Bundestagswahl 2017


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95 Prozent werden entlastet

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