Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 098 - 29.10.2015
Pressemitteilung

Körzell: Integration in den Arbeitsmarkt muss gesteuert und finanziert werden

Als "erfreulich" bezeichnete DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell die Entwicklung des Arbeitsmarkts im Oktober. "Die Herbstbelebung sorgt für einen stabilen Arbeitsmarkt; und auch für das kommende Jahr ist nicht mit einem massiven Anstieg der Arbeitslosenzahlen zu rechnen", sagte Körzell am Donnerstag in Berlin.

Körzell: "Es ist das Gebot der Stunde, jetzt alles zu tun, um Langzeitarbeitslosen und Flüchtlingen eine passgenaue Förderung und Qualifizierung zuteilwerden zu lassen. Gerade vor dem Hintergrund der laufenden ,Fachkräftewoche' müsste allen klar sein: Integration in den ersten Arbeitsmarkt ist kein Selbstläufer, sondern muss vernünftig gesteuert werden. Dafür sind auch erhebliche Investitionen auf allen Seiten erforderlich: in Arbeitsvermittlung, psychosoziale Beratung und Ausbildung in den Unternehmen – und in die dafür nötigen Gebäude.

Die Situation der Flüchtlinge, die sich in Deutschland zunächst einmal zurechtfinden müssen, darf nicht ausgenutzt werden. Bei den Bemühungen, auch die Asylbewerber möglichst rasch in Lohn und Brot zu bringen versteht es sich von selbst, dass der Mindestlohn als Anstandsgrenze nach unten unangetastet bleibt. Die Gewerkschaften werden die neuen Kolleginnen und Kollegen über ihre Rechte am Arbeitsplatz aufklären und ihnen auch dabei helfen, sie durchzusetzen."


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