Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 075 - 05.05.2014

Rentenpaket: DGB fordert anständige Finanzierung

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) begrüßt das Rentenpaket der Bundesregierung, fordert aber eine nachhaltige Finanzierung, um die Renten für die jungen Generationen zu stabilisieren. Anlässlich der Bundestagsanhörung sagte Annelie Buntenbach, DGB-Vorstandsmitglied, am Montag in Berlin:

"Wir begrüßen das Rentenpaket der Bundesregierung, denn es sorgt endlich für mehr Sicherheit im Alter. Für eine nachhaltige und langfristige Stabilisierung der künftigen Renten ist allerdings eine anständige Finanzierung erforderlich. Wenn die verbesserte Anerkennung von Erziehungszeiten für vor 1992 geborene Kinder aus der Rentenkasse bezahlt wird, werden die Rücklagen der Rentenversicherung schon im Verlauf dieser Legislaturperiode weitgehend aufgebraucht sein. Ein solcher Griff in die Taschen der Beitragszahler wäre unverantwortlich, denn damit würden die Spielräume für die notwendige Sicherung der Renten der jungen Generationen mutwillig zerstört.

Wir fordern die Koalitionsfraktionen deshalb eindringlich auf, sicherzustellen, dass die so genannte Mütterrente vollständig aus Steuermitteln finanziert wird. Es ist nötig und möglich, das Rentenniveau auch für die jungen Generationen innerhalb des Beitragsziels von 22 Prozent im Jahr 2030 zu stabilisieren. Dafür muss der Grundstein allerdings in dieser Legislaturperiode gelegt werden, indem die Reserven nicht verbraucht, sondern zu einer Demografie-Rücklage ausgebaut werden."


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