Zur Mitteilung der Europäischen Zentralbank, ab sofort griechische Wertpapiere als Sicherheiten für geliehenes Zentralbankgeld zu akzeptieren, sagte DGB-Vorstandsmitglied Claus Matecki am Montag in Berlin:
„Die Entscheidung der EZB, griechische Staatsanleihen trotz des schlechten Ratings durch die Rating-Agenturen als Sicherheit zu akzeptieren, bewerten wir als Sieg der geldpolitischen Vernunft. Dieser Schritt kommt einem internen Rating durch die EZB gleich und wird vom DGB ausdrücklich begrüßt.
Wir fordern die EZB auf, diesen Schritt konsequent anzuwenden und die Bonitätsprüfung aller Mitgliedstaaten der Euro-Zone nicht mehr den Rating-Agenturen zu überlassen, sondern selbst durchzuführen. Die Kreditwürdigkeit der Eurozone darf nicht von den Rating-Agenturen diktiert werden. Der heutige Tag ist ein guter Tag für die Euro-Zone, endlich werden die Rating-Agenturen in die Schranken gewiesen.“