Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 131 - 12.08.2014

BAföG-Reform angesichts sinkender Förderquoten vorziehen

Zu den heute vorgelegten Zahlen des Statistischen Bundesamtes zur Entwicklung der BAföG-Gefördertenzahlen sagte Elke Hannack, stellvertretende DGB-Vorsitzende, am Dienstag in Berlin:

"Angesichts sinkender Gefördertenquoten muss die angekündigte Erhöhung der BAföG-Sätze und der Einkommensfreibeträge vorgezogen werden – bisher ist die Erhöhung erst ab August 2016 vorgesehen. Die letzte Erhöhung liegt bis dahin schon sechs Jahre zurück, obwohl die Lebenshaltungskosten seither deutlich gestiegen sind.

Die Zahl der BAföG-Empfängerinnen und Empfänger ist im Vergleich zum Vorjahr um 2,1 Prozent gesunken, bei den geförderten Schülern, die knapp ein Drittel der Geförderten ausmachen, beträgt der Rückgang sogar fünf Prozent. 

Angesichts der ungebrochen hohen Selektivität des Deutschen Schulsystems wäre es ein wichtiger Schritt hin zu mehr Chancengleichheit, die angekündigte BAföG-Reform zu nutzen, um Schülerinnen und Schüler aus ökonomisch bedürftigen Familien wieder in die Förderung aufzunehmen, auch wenn sie noch zuhause wohnen."


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