Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 051 - 13.06.2015
Presse

26.500 Menschen demonstrieren für „Aufwerten jetzt“ bei Sozial- und Erziehungsberufen

Die Beschäftigten der Sozial- und Erziehungsberufe werden in ihren Forderungen nach besserer Anerkennung weiterhin kräftig unterstützt: Insgesamt 26.500 Menschen folgten dem Aufruf des DGB, in Hannover, Dresden, Köln und Nürnberg zu demonstrieren. In Hannover waren es 4.500, in Dresden 2.500, in Köln 15.000 und in Nürnberg 4.500 Unterstützerinnen und Unterstützer. Auf den Kundgebungen haben zahlreiche SpitzengewerkschafterInnen sowie führende PolitikerInnen aus allen im Bundestag vertretenen Parteien sich für die Forderungen der Beschäftigten ausgesprochen.

Tausende Beschäftigte in Kindergärten haben im Mai vier Wochen für ihre Forderungen gestreikt. Seit dem 10. Juni wird mit Schlichtern verhandelt. Der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann forderte die Arbeitgeber nach den Demonstrationen zu Bewegungen in der Schlichtung auf:

„Zahlreiche Erzieherinnen, Sozialpädagogen, Heilpädagogen sind heute für die Aufwertung ihres Berufs auf die Straße gegangen. Sie wurden von vielen Menschen dabei tatkräftig unterstützt. Das ist ein deutliches Signal für die Arbeitgeber: Wir wollen ein anständiges Ergebnis. Es darf nicht nur darum gehen, dass die nächste Generation keine Schulden hat, es muss darum gehen, dass die nächste Generation eine Zukunft hat – und der Grundstein dafür wird jetzt gelegt.“


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