Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 035 - 28.02.2014

Sozialinitiative der Kirchen: Grundsätzliche Debatte über Wirtschaft und Arbeit ist notwendig

Zur gemeinsamen Sozialinitiative der Deutschen Bischofskonferenz und der Evangelischen Kirche in Deutschland erklärte Michael Sommer, DGB-Vorsitzender, am Freitag in Berlin:

"Es ist gut, dass die beiden christlichen Kirchen mit der gemeinsamen Sozialinitiative eine grundsätzliche Debatte anstoßen, wie wir künftig Wirtschaft und Arbeit gestalten und den sozialen Zusammenhalt in unserer Gesellschaft stärken wollen.

Zurecht stellen die Kirchen in der Sozialinitiative fest, dass die Ideologie der Deregulierung und der Glaube, Märkte überlasse man am besten sich selbst, durch die Wirklichkeit widerlegt wurden. Der Ausbruch der Finanzkrise 2008 hat auf erschreckende Weise gezeigt, wie gefährlich die Deregulierung von Märkten sein kann. Die Deregulierung des Arbeitsmarkts hat in Deutschland zu einer massiven Ausweitung des Niedriglohnsektors und einer Schwächung von Arbeitnehmerrechten geführt.

Die Gewerkschaften fordern seit langem eine neue Ordnung der Arbeit und eine stärkere Regulierung der Finanzmärkte. Wirtschaft und Arbeit brauchen einen klaren und verbindlichen Ordnungsrahmen, der die Menschen schützt. Nur so können unsere zentralen Werte der Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität gesichert und gestärkt werden."


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