Deutscher Gewerkschaftsbund

Glossar

Das DGB-Lexikon der Arbeitswelt: Begriffe von A wie Arbeitslohn bis Z wie Zulage kurz erklärt.

In diesem Wörterverzeichnis können Sie rasch die Definition zu einem Fachbegriff aus dem gewerkschaftspolitischen Bereich nachschlagen. In alphabetischer Sortierung werden die wichtigsten Begriffe von Akkord bis Zulagen erklärt.

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Reallöhne

Der Reallohn ist eine statistische Größe, die aussagt, wie hoch die Kaufkraft des tatsächlichen Lohns (Nominallohn) von ArbeitnehmerInnen ist. Der Reallohn ist somit abhängig von den Lebenshaltungskosten und der Preisentwicklung in einer Volkswirtschaft. Häufig wird statt des Reallohns die durchschnittliche Reallohnentwicklung eines Landes angegeben. Liegt die Kosteninflation über den Nominallohnsteigerungen sinken die Reallöhne.


Rechtsschutz

Rechtsschutz bedeutet allgemein das Recht der BürgerInnen, einen Sachverhalt vor unabhängigen Gerichten klären zu lassen. Der Begriff bezeichnet außerdem umgangssprachlich eine Rechtsschutzversicherung. Mitglieder einer Gewerkschaft des Deutschen Gewerkschaftsbundes erhalten den kostenfreien DGB Rechtsschutz zu arbeits- und sozialrechtlichen Fragen - auch vor Gericht.


Rente - Altersrente

Altersrenten gibt es als Regelaltersrente, als Altersrente für Schwerbehinderte, Berufsunfähige oder Erwerbsunfähige, für langjährig Versicherte, Altersrente wegen Arbeitslosigkeit oder nach Altersteilzeit. Aktuell gibt es umfangreiche Veränderungen im gesetzlichen Rentensystem. So wird das Renteneintrittsalter schrittweise auf das 67. Lebensjahr angehoben. Die gesetzliche Rente wird im Umlageverfahren über die hälftige Beitragszahlung der Arbeitgeber und Arbeitnehmer sowie den Bundeszuschuss (Steuermittel) finanziert. Die gesetzliche Rentenversicherung gewährt Altersrenten, Renten wegen verminderter Erwerbsfähigkeit, Renten wegen Todes. Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung erhalten die in diesem System Versicherten, wenn die vorgeschriebenen Mindestversicherungszeiten erfüllt wurden oder die vorgeschriebenen Altersgrenzen erreicht wurden.


Rentenversicherung

Die Gesetzliche Rentenversicherung ist neben der Gesetzlichen Kranken-, der Sozialen Pflege, der Gesetzlichen Unfall- und der Arbeitslosenversicherung einer der fünf Zweige der deutschen gesetzlichen Sozialversicherungen. Sie funktioniert nach dem solidarischen Prinzip eines Generationenvertrages: Abhängig Beschäftigte zahlen während ihres Arbeitslebens für die Renten der aus dem Arbeitsleben Ausgeschiedenen. und erwerben gleichzeitig selbst einen Anspruch auf eine Altersrente. Die gesetzliche Rente finanziert sich teilweise aus paritätischen Beitragszahlungen von ArbeitnehmerInnen und ihren Arbeitgebern, teilweise auch über einen Bundeszuschuss aus Steuermitteln. Träger der gesetzlichen Rentenversicherung sind die deutsche Rentenversicherung Bund, die Knappschaft Bahn-See sowie 14 regionale Rentenversicherungsträger.


Ressourceneffizienz

Ressourceneffizienz bezeichnet alle Maßnahmen, die darauf abzielen, endliche Ressourcen (z.B. fossile Energieträger und Uran, Metalle und andere Bodenschätze) in Produktions- und Arbeitsprozessen, aber auch im Wohn- und Lebensumfeld, so effizient wie möglich einzusetzen und damit Rohstoffe zu sparen.

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