Der mediennewsletter - Informationen zur Medienpolitik
30.04.2012
medien-newsletter 4/2012
DGB/Simone M. Neumann
Das ARD-Talkshow-Konzept ist zum Scheitern verurteilt, sagt DGB-Vorsitzender Michael Sommer. Ein bislang erfolgreiches Format werde bis zum Überdruss kopiert. Stattdessen sollte der Sender mit neuen Gesichtern neue Formate ausprobieren um so auch ein jüngeres Publikum zu erreichen. Außerdem im Medien-Newsletter: Diskussion um das Urheberrecht, HbbTV soll bessere Chancen für lokales TV eröffnen, die dju „adoptiert“ türkischen Journalisten und der DGB kritisiert Sat.1.
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30.03.2012
Mediennewsletter
DGB/Simone M. Neumann
DGB-Vorsitzender Michael Sommer kritisiert das neue RTL-Castingformat „DSDS Kids“. Kinder dürften nicht als Quotentreiber eingesetzt werden. Die Medienaufsicht müsse besser hinschauen. Außerdem: Die CDU will Jugendmedienschutzreform, neuer ZDF-Intendant kündigt Programmreform an, WDR streitet um Zukunft des Kulturradios.
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29.02.2012
DGB/Simone M. Neumann
Auf eine Beschränkung ihrer textlichen Onlinepräsenz sollte sich die ARD nicht einlassen, ihre Souveränität und Zukunftsfähigkeit im Netz stehe auf dem Spiel, sagt DGB-Vorsitzender Michael Sommer. Außerdem im Medien-Newsletter: Die Content Allianz will ACTA, Journalistinnen wollen an die Spitzen, ver.di zum KEF-Bericht, der Deutschlandfunk startet Debattenportal zur Digitalen Medienwelt.
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20.12.2011
medien-newsletter 12/2011
Im Kampf gegen den Rechtsextremismus muss besonderes Augenmerk auf das Internet gerichtet werden, fordert DGB-Vorsitzender Michael Sommer. Auch Plattformbetreiber wie youtube oder facebook seien verpflichtet, ihre Angebote von rechten Inhalten frei zu halten. Außerdem im Medien-Newsletter: ARD-Gremien zur Netzneutralität, das ZDF mit größerem barrierefreien Angebot, eine Studie zeigt die Nutzung von Social Media durch Zeitungen und die Otto-Brenner-Stiftung hat eine Studie zum Lobbying vorgelegt.
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09.11.2011
DGB-mediennewsletter
DGB/Simone M. Neumann
Die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender sollten sich mehr um jugendliches Publikum bemühen, meint DGB-Vorsitzender Michael Sommer. Wenn es für sie kein Problem sei, Qualitätsprogramm, Volksmusik und Pilcher-Verfilmungen zu vereinbaren, müsste ihnen auch gute Unterhaltung für die junge Generation gelingen. Die Enquete findet keine gemeinsame Position zur Netzneutralität, ver.di warnt vor Monopolen und eine Studie bescheinigt regionalem Privat-TV gesellschaftlichen Mehrwert.
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09.08.2011
Staatsfernegebot im Rundfunkstaatsvertrag verletzt
DGB
Das Land Rheinland-Pfalz lässt den Rundfunkstaatsvertrag überprüfen. Der politische Einfluss auf die Besetzung der Sendergremien verletze die Rundfunkfreiheit, so die Begründung. Eine längst überfällige Debatte, meint der DGB-Vorsitzende Michael Sommer im mediennewsletter. Denn auch der DGB stellt in seiner Stellungnahme fest: Die Zusammensetzung des ZDF-Verwaltungsrates ignoriert das Gebot der Staatsferne. Weitere Themen: NRW untersucht lokale Medienkonzentration, Zeitungsverlage unter Druck, eine Studie der Otto-Brenner-Stiftung sorgt für Wirbel.
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01.07.2011
DGB/Simone M. Neumann
„Medienkompetenz vermitteln, heißt auch, auf den gesellschaftlichen Beitrag von Medien hinzuweisen. Zwischen gutem und schlechtem Journalismus unterscheiden zu können, will gelernt sein“, schreibt DGB-Chef Sommer im DGB-medien-newsletter. Deshalb müssen Programme, die dies vermitteln umfassend gefördert werden. Außerdem in dieser Ausgabe: Verleger klagen gegen Tagesschau-App, NDR investiert weiter in Ausbildung, Kritik an Medienpreis für BILD.
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27.05.2011
DGB/Simone M. Neumann
Die Online-Aktivitäten von ARD und ZDF nehmen nach Meinung der privaten Verleger überhand - sie drohen mit Klage. "Zukunftsweisend handeln die Verleger nicht, wenn sie ihre Strategie weiterhin auf Sündenbocksuche und Kürzungsorgien beschränken", sagt Michael Sommer. Denn: "Zukunftsweisend ist Qualitätsjournalismus." Und: gute Arbeit verdient gute Bezahlung und Behandlung. Außerdem: ver.di mit Position zum Drei-Stufen-Test, Verbraucherschützer zum Urheberrecht und DGB zum Beschäftigtendatenschutz.
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02.05.2011
DGB medien newsletter 04/2011
DGB/Simone M. Neumann
DGB-Chef Michael Sommer warnt davor, den öffentlich-rechtlichen Programmauftrag aufzuweichen. Ein Papier der sächsischen Staatskanzlei ziele auf eine "verfassungskonforme Einschränkung". Außerdem in dieser Ausgabe: DJU und DJV fordern mehr Respekt für Urheberrechte, ZDF neo will Zuschauer in Programmgestaltung einbinden und die BILD-Studie der Otto-Brenner-Stiftung.
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18.03.2011
DGB/Piegsa
Sabine Christiansen will in ihrer neuen Sendung verstärkt Firmenchefs vor die Kamera holen. Doch wer etwas über ein Unternehmen erfahren will, muss auch mit Betriebsräten und Beschäftigten sprechen, meint DGB-Chef Sommer im medien-newsletter. „Ein erfolgreiches Unternehmen ist mehr als der Mensch der vorne steht.“
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01.02.2011
DGB/Simone M. Neumann
Die Meinungsfreiheit muss EU-weit verteidigt werden, nicht nur hierzulande, schreibt DGB-Chef Sommer im DGB-medien-newsletter. Er fordert Ungarn auf, das umstrittene Mediengesetz noch während der Ratpräsidentschaft aufzugeben. Außerdem: Unterstützung für inhaftierte BILD-Reporter, WDR-Rundfunkrat kritisiert ARD-Talk-Pläne, ver.di im ZDF unterstützt Klage.
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02.12.2010
Die Union will die Qualität privater und öffentlich-rechtlicher Sender mit einem „Ältestenrat“ auf Bundesebene kontrollieren. „Ein solcher Vorschlag zeugt von politischem Hochmut“, lehnt DGB-Chef Michael Sommer den Vorstoß strikt ab: dies richte sich gegen die föderale und demokratische Struktur der Rundfunkaufsicht, schreibt Sommer im DGB-mediennewsletter.
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29.10.2010
DGB/Piegsa
RTL2 hat mit „Tatort Internet“ der Bekämpfung der Pädophilie einen Bärendienst erwiesen, meint DGB-Vorsitzender Michael Sommer. „Denn im Mittelpunkt steht nicht das Thema, sondern dessen reißerische Umsetzung.“ Aufklärung über Verbrechen falle so den Mechanismen des Boulevards zum Opfer. Außerdem: DGB und ver.di zum Rundfunkbeitrag, die dju setzt sich für inhaftierte türkische Journalisten ein, IG Metall-Beschwerde gegen ARD-Presseclub, Reporter ohne Grenzen präsentiert Rangliste der Pressefreiheit und eine Studie zu Jugendlichen in Sozialen Netzwerken.
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01.10.2010
Von einer „neuen Protestkultur“ ist seit einigen Wochen die Rede. Ein "neues mediales Etikett auf einer nie aus der Mode gekommenen Widerstandskultur", schreibt der DGB-Vorsitzende Michael Sommer im neuen medien-newsletter. Außerdem: Datenschutz beim neuen Rundfunkbeitrag, Gebührenreform: Kritik der Wirtschaft, gelöschte Tagesschau-Inhalte wieder im Netz, TV und Radio bleiben meistgenutzte Medien.
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31.08.2010
DGB-Chef Michael Sommer verteidigt im neuen DGB-Mediennewsletter die Internetangebote öffentlich-rechtlicher Sender gegen Angriffe kommerzieller Anbieter. Außerdem: DGB kritisiert geplantes Datenschutzgesetz, Privater Rundfunk erstmals geschrumpft, Drei-Stufen-Tests mit positiver Bilanz, ARD/ZDF-Onlinestudie und kommerzielle Internet-Plattform für TV-Inhalte.
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30.06.2010
Um Kindern vor nicht altersgemäßen Inhalten im Internet zu schützen, sind Eltern und Politik gleichermaßen in der Pflicht, schreibt DGB-Vorsitzendern Michael Sommer im medien-newsletter. Jetzt hätten die Ministerpräsidenten die Grundlagen für einen Jugendmedienschutz im Netz geschaffen – vergleichbar den Regeln in Hörfunk und Fernsehen, so Sommer. Um die Möglichkeiten auch publik zu machen und den Eltern praktische Hilfestellungen zu geben, sei nun eine breite Kampagne nötig.
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27.05.2010
DGB/Piegsa
Für eine "demokratische, vielfältige und publizistisch wertvolle Medienwelt" wird sich der DGB weiter einsetzen, schreibt DGB-Vorsitzender Michael Sommer im medien-newsletter. Weitere Themen: DGB-Kongress beschließt medienpolitischen Antrag, Gewerkschaften wollen ein soziales Gebührenmodell und: Stellungnahme zum niedersächsischen Mediengesetz.
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23.04.2010
DGB/Piegsa
JournalistInnen und ihre Informanten sollen künftig besser geschützt werden. Das Gesetz zur Stärkung der Pressefreiheit sei "ein guter Schritt, um in Zukunft Informanten und Quellenschutz" wieder im Sinne der Verfassung Geltung zu verschaffen, sagt der DGB-Vorsitzende Michael Sommer im medien-newsletter.
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25.03.2010
Die Landesmedienanstalt Bayern stoppt die DLF-Sendung "Ulitmate Fighting" wegen massiver Gewaltszenen. DGB-Chef Sommer begrüßt diese Entscheidung im DGB-medien-newsletter: "Für brutale Gewalt darf es keine Toleranz geben: weder im Fernsehen noch im realen Leben". Weitere Themen: Gewerkschaften zu ELENA und Vorratdatenspeicherung, SPD-Medienkommission zur Rundfunkfinanzierung Sparpläne der BBC und eine Studie zur Krise des Wirtschaftsjournalismus.
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12.02.2010
Die Tagesschau-App sollte genehmigt werden, schreibt DGB-Vorsitzender Michael Sommer im neuen medien-newsletter: Und sie wird nicht die letzte sein. Denn der öffentlich-rechtliche Rundfunk befindet sich nicht in Abwicklung, sondern muss auf allen technisch möglichen Wegen zukunftsfest gemacht werden, meint der DGB-Chef. Außerdem neu: Personalräte von ARD, ZDF und Deutschlandradio gegen ELENA, Koalition plant Enquetekommission zu Internet und digitaler Gesellschaft, Copyright-Pakt ACTA - Bürgerrechtler kritisieren Intransparenz, Rundfunkräte für Tagesschau-App und die Grünen und Die Linke wollen Verfassungsklage gegen ZDF-Staatsvertrag.
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03.12.2009
Für ein WAZ-Konzept ohne betriebsbedingte Kündigungen, das den Qualitätsjournalismus im Lokalen sichert, spricht sich DGB-Vorsitzender Michael Sommer im aktuellen medien-newsletter aus. Außerdem in dieser Ausgabe: Die „Koch-Show“ im ZDF gehört beendet - Sommer kritisiert Einfluss der Politik in den Gremien. Und: Reporter ohne Grenzen fordert mehr Schutz für Medienfrauen, das ZDF startet neue Polit-Show, Neues zum Drei-Stufen-Test bei MDR und NDR.
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26.06.2009
Der DGB-Vorsitzende Michael Sommer kritisiert die polemische Angriffe auf die Gremienarbeit beim Drei-Stufen-Tests für den Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk. Außerdem in der Juni-Ausgabe: In Emden wurde der DGB-Filmpreis verliehen; ZDF, Zeit Online und meinVZ/StudiVZ starten crossmediales Projekt zur Bundestagswahl und ein Kommentar zur neuen ARD-Vorabendserie "Frauen können's besser" .
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18.05.2009
Für eine Debatte um das Recht auf Menschenwürde in Zeiten der Quote spricht sich DGB-Vorsitzender Michael Sommer im neuen medien-newsletter aus. Außerdem: Der WDR-Rundfunkrat fordert neuen Rundfunkbegriff. Kritik am Entwurf zum neuen IT-Gesetz des Bundes. Großbritannien: Debatte um Neuausrichtung der BBC. Die Gewerkschaften kritisieren die Pläne der dpa und eine Münsteraner Studie zum Journalismus im Internet wird vorgestellt.
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15.04.2009
Für mehr fundierte Sozialreportagen im öffentlich-rechtlichen Fernsehen plädiert der DGB-Vorsitzende Michael Sommer.
Berichte über den Zustand der Gesellschaft könnten für die Realität sensiblisieren und Veränderungen anstoßen, schreibt Sommer im aktuellen medien-newsletter. Außerdem in dieser Ausgabe: Die ARD bereitet Konzepte für den Drei-Stufen-Test vor, Medienschaffende sollen besser sozial abgesichert werden, öffentlich-rechtliche TV-Nachrichten garantieren Qualität.
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