Deutscher Gewerkschaftsbund

Newsletter: Info Recht

Informationen aus dem DGB-Fachbereich Recht.

29.09.2015
Info Recht September 2015
DGB-Recht­sti­cker Sep­tem­ber 2015
Colourbox
Der DGB-Rechtsticker mit aktuellen Entscheidungen zum Arbeits- und Sozialrecht. Die Themen: Berücksichtigung von Leiharbeitnehmern bei den Schwellenwerten für die Freistellung von Betriebsratsmitgliedern+++Mitbestimmung des Betriebsrats bei der Aufstellung allgemeiner Beurteilungsgrundsätze+++Anspruch auf bezahlte Arbeitsbefreiung bei Überschreiten der werktäglichen Höchstarbeitszeit nach § 3 ArbZG durch Betriebsratsarbeit
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03.08.2015
Info Recht August 2015
Das En­de der Naht­lo­sig­keits­fal­le bei Ar­beits­un­fä­hig­keit
DGB/Simone M. Neumann
Das Gesetz zur Stärkung der Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung ist mit Ausnahmen am 23.07.2015 in Kraft getreten. Damit hat sich die gesetzliche Regelung zur Entstehung des Anspruchs auf Krankengeld bei ärztlicher Feststellung grundsätzlich verändert. Die gesetzliche Änderung dieser Regelung wurde wesentlich durch den DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften in Zusammenarbeit mit den Bundesverbänden der Kranken- und Ersatzkassen initiiert. Sie beseitigt Irritationen und Nachteile für die Versicherten, die durch eine wenig realitätsbezogene rechtstheoretische Entscheidungspraxis des Bundessozialgerichts (BSG) in Auslegung der bisherigen Vorschrift hervorgerufen wurden.
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28.07.2015
Info Recht Juli 2015
Ta­rif­ver­trag darf Über­trag von zu­sätz­li­chen Ur­laubs­ta­gen aus­schlie­ßen
Lothar Henke/pixelio.de
Ein Tarifvertrag erlaubt den Übertrag des Urlaubs ins folgende Jahr nur, wenn die freien Tagen wegen „außergewöhnlicher betrieblicher Gründe“ nicht im Kalenderjahr genommen werden konnten. Andere Gründe wie Krankheit schließt der Vertrag aus. Das Bundesarbeitsgericht (BAG) erklärte die Regelung für unwirksam. Beschäftigte müssten trotz Krankheit die Chance haben, den gesetzlichen Urlaub von 24 Tagen zu nehmen – wenn nötig im Folgejahr.
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11.06.2015
Info Recht
Was brin­gen die Än­de­run­gen bei El­tern­geld und El­tern­zeit?
DGB/Simone M. Neumann
Für Eltern von Kindern, die ab dem 1. Juli 2015 geboren werden, gibt es künftig neben dem bisherigen Elterngeld noch die Möglichkeit auf Elterngeld Plus und einen Partnerbonus. Außerdem kann die Elternzeit flexibler gestaltet werden. Unser Newsletter informiert über alle Änderungen.
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09.06.2015
Info Recht
Für Ar­beit­neh­mer und Ar­beit­neh­me­rin­nen güns­ti­ge Recht­spre­chung zum Min­dest­lohn 2014/2015
Zum Mindestlohngesetz liegen Gerichtsentscheidungen in erster Instanz und auch des Bundesarbeitsgericht zu strittigen Fragen vor. Der Newsletter Recht stellt Entscheidungen vor zu: Anrechnung von Lohnbestandteilen, Änderungskündigung wegen der Einführung des Mindestlohnes, Kündigung wegen Geltendmachung des Mindestlohns, Mindestlohn für Bereitschaftszeiten und für Zeiten der Nicht-Arbeit.
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04.06.2015
Info Recht
DGB-Recht­sti­cker Ju­ni 2015
Der DGB-Rechtsticker mit aktuellen Entscheidungen zum Arbeits- und Sozialrecht. Unter anderem mit diesen Entscheidungen: Keine Kündigung wegen Beanspruchens des Mindestlohns+++Leiharbeit, Arbeitszeitkonten, keine Verrechnung mit Minusstunden (MTV Zeitarbeit)+++Entfristungsklage, Befristung, vorübergehender Mehrbedarf
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03.06.2015
Info Recht Juni 2015
Schwer­be­hin­de­rung: Gleich­stel­lungs­an­trag vor­sorg­lich stel­len!
DGB/Simone M. Neumann
Arbeitnehmer, die eine Anerkennung als schwerbehinderter Mensch anstreben, können – und sollten – von Beginn an vorsorglich den Gleichstellungsantrag bei der Bundesagentur für Arbeit für den Fall stellen, dass der Antrag auf Feststellung der Schwerbehinderteneigenschaft wegen eines GdB unter 50 beim Versorgungsamt erfolglos bleiben sollte. Es ist zwar umständlich, sich gleichzeitig mit zwei Anträgen an zwei Behörden zu wenden, aber im Sinne eines zusätzlichen Kündigungsschutzes sicherer.
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19.05.2015
Info Recht Mai 2015
Pra­xis­tipp: Der Be­schluss des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts zum SGB II in der Recht­spra­xis
DGB/Piegsa
Mit dem Beschluss vom 23.07.2014 hat das Bundesverfassungsgericht die ab 2011 geltenden Regelungen zur Ermittlung der Regelbedarfe nach dem SGB II/XII für derzeit noch verfassungsgemäß erachtet. Ungewöhnlich ist, dass dem Gesetzgeber jedoch nicht nur Hinweise, sondern fünf konkrete Handlungsaufträge erteilt wurden und das BVerfG die Sozialgerichte auffordert, festgestellte Unterdeckungen des Existenzminimums durch Gewährung von Zuschüssen auszugleichen. In unserem Praxistipp werden die entsprechenden Rückschlüsse und Möglichkeiten für die praktische Rechtsberatung und -vertretung dargestellt.
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