Deutscher Gewerkschaftsbund

09.04.2018
Tarifticker

Streiks in Redaktionen von Tageszeitungen ausgeweitet

Mit einer deutlichen Ausweitung der Streiks in Tageszeitungsredaktionen gehen die Verhandlungen für die rund 13.000 Tageszeitungsjournalistinnen und -journalisten in Frankfurt/Main heute, 9. April 2018, in die vierte Runde. In acht Bundesländern legten Journalistinnen und Journalisten in Redaktionen die Arbeit nieder.

Gestreikt werde in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Baden-Württemberg, Bayern und Thüringen. In Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein erscheinen bereits heute streikbedingt reduzierte Ausgaben. Dort waren die Redaktionen schon am Freitag in den Ausstand getreten.

Die Deutschen Journalistinnen- und Journalistenunion in ver.di (dju) fordert 4,5 Prozent mehr Geld für freie und fest angestellte Redakteurinnen und Redakteure, mindestens aber 200 Euro mehr im Monat. Die Arbeitgeberseite habe bisher lediglich eine Erhöhung der Gehälter um zweimal 1,3 Prozent jeweils ab 1. August 2018 und 2019 bei einer Tarifvertragslaufzeit von 30 Monaten angeboten.

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