Deutscher Gewerkschaftsbund

23.10.2017
Tarifticker

Urabstimmung bei der Postbank: 97,7 Prozent für unbefristeten Streik

In der Tarifauseinandersetzung mit der Postbank hatte die ver.di vom 10. bis 20. Oktober ihre Mitglieder in den betroffenen Unternehmen zur Urabstimmung aufgerufen. Dabei haben sich 97,7 Prozent für unbefristete Streiks ausgesprochen. Ver.di erhofft sich davon ein verbessertes Angebot der Arbeitgeber in der nächsten Verhandlungsrunde. Die nächste Runde startet am 23. Oktober 2017.

ver.di fordert eine Verlängerung des Kündigungsschutzes bis Ende 2022, die Erhöhung der Gehälter um fünf Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten, eine deutliche Anhebung der Ausbildungsvergütungen sowie weitere unternehmensspezifische Forderungen. ver.di hat außerdem zu einem Zukunftstarifvertrag, der auch Regelungen zur Digitalisierung beinhalten soll, Gesprächsbedarf.

Verhandelt wird für rund 18.000 Beschäftigte bei der Postbank, Post-bank Filialvertrieb sowie der BHW-Gruppe und weiterer Tochterunternehmen (Betriebscenter für Banken, PB Service, PB Direkt, BHW KSG, PB Firmenkunden AG).

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