Deutscher Gewerkschaftsbund

21.02.2018
Tarifticker

Enttäuschendes Angebot für Tageszeitungsredaktionen

Als „enttäuschend“ bezeichnete die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di das Angebot des Bundesverbands deutscher Zeitungsverleger (BDZV) für die Tageszeitungsredaktionen. Demnach sollen die 13.000 Tageszeitungsjournalistinnen und -journalisten frühestens ab dem 1. August 2018 2,4 Pro-zent mehr Geld in zwei Stufen bekommen. ver.di fordert 4,5 Prozent.

Nach dem Angebot des BDZV sollen die 13.000 Tageszeitungsjournalistinnen und -journalisten frühestens ab dem 1. August 2018 mehr Geld erhalten. Dabei sollen insgesamt 2,4 Prozent verteilt auf zwei Stufen bei einer Laufzeit von insgesamt 30 Monaten gezahlt werden.

„Das ist eine dreifache Zumutung: bezogen auf die lange Laufzeit, die vielen Nullmonate und die geringe Erhöhung der Gehälter und Honorare. Das ist ungenügend“, kritisierte der Verhandlungsführer der dju in ver.di, Matthias von Fintel. ver.di fordert 4,5 Prozent mehr Geld für die Tageszeitungsredaktionen, mindestens aber 200 Euro.

Die Verhandlungen werden am 12. März 2018 fortgesetzt.

Zur Meldung


Nach oben

Themenverwandte Beiträge

Artikel
Ryanair bietet ver.di Anerkennungsvereinbarung für Kabinenbeschäftigte in Deutschland an
Die Fluggesellschaft Ryanair erkennt ver.di als gewerkschaftliche Vertretung ihrer in Deutschland beschäftigten Flugbegleiter an. Ein entsprechendes Angebot legte das Unternehmen vergangene Woche vor. Zusammen mit der Internationalen Transportarbeiter Föderation und europäischen Partnergewerkschaften fordert ver.di von Ryanair Tarifverhandlungen für alle Beschäftigtengruppen. weiterlesen …
Artikel
Auftakt Tarifverhandlungen für Tageszeitungsredaktionen
In Berlin beginnen morgen (30.1.2018) die Tarifverhandlungen für die rund 13.000 fest angestellten und freien Tageszeitungsjournalistinnen und -journalisten. Für sie fordert die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) 4,5 Prozent mehr Geld, mindestens aber 200 Euro. weiterlesen …
Artikel
Tarifergebnis für Filmschaffende bringt 7,6 Prozent mehr Geld in drei Stufen
Für die rund 25.000 Film- und Fernsehschaffenden in Deutschland haben sich ver.di, der Bundesverband Schauspiel und die Produzentenallianz auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt. Mit dem Tarifergebnis wird die Tageshöchstarbeitszeit auf 12 Stunden begrenzt. Des Weiteren bekommen die Beschäftigten bis zu insgesamt 7,6 Prozent mehr Geld in drei Stufen. weiterlesen …

Zuletzt besuchte Seiten