Deutscher Gewerkschaftsbund

15.02.2018
Tarifticker

Zum ersten Mal: Warnstreik bei HSE-Getränkegroßhandel

Seit acht Jahren warten die Beschäftigten des HSE Getränkegroßhandels in Essen nun schon auf eine Lohnerhöhung. Jetzt ist Schluss mit Aussitzen seitens der Geschäftsführung. Dies haben die Beschäftigten am 14. Februar mit einem Warnstreik klargestellt. Sie fordern einen Euro pro Stunde mehr. Die HSE-Beschäftigten erhalten im Schnitt 300-400 Euro weniger als ihre Kollegen bei anderen Getränkefachgroßhändlern.

Seit einer Tarifverhandlung mit der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) im November 2017 hatte sich der Arbeitgeber nicht mehr gerührt – auch nach einem Gespräch mit dem Betriebsrat und einer Unterschriftenaktion der Beschäftigten. Damit blieb nur der Weg vors Werkstor: zum ersten Mal.


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