Deutscher Gewerkschaftsbund

05.01.2018
Tarifticker

Ostdeutsches Tischlerhandwerk: Einkommenssteigerungen in zwei Stufen um 11,1 und 4,4 Prozent

Die IG Metall und die Tarifgemeinschaft für das ostdeutsche Tischlerhandwerk haben mit Beginn des Jahres einen neuen Tarifvertrag in den Ländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen in Kraft gesetzt. Demnach steigen die Eckeinkommen für Facharbeiter ab dem 1. Januar 2018 um 11,1 Prozent und ab dem 1. Januar 2019 um weitere 4,4 Prozent.

Mann mit Hobel bearbeitet ein Stück Holz

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Somit steigen die absoluten Einkommen ab dem 1. Januar 2018 von 1.958 Euro auf 2.175 Euro und ab dem 1. Januar 2019 nochmals auf 2.262 Euro.Von den neuen Tarifen profitieren bis zu 32.000 Beschäftigte, wenn sie in einem Innungsbetrieb arbeiten. Die Vergütungen der Auszubildenden steigen im gleichen Verhältnis.

Hintergrund

In Ostdeutschland arbeiten rund 32.000 Beschäftigte in über 6.000 Betrieben im Tischlerhandwerk. Davon arbeiten ca. 4.500 Beschäftigte in Berlin. Das Tischlerhandwerk zählt bundesweit mit über 200.000 Beschäftigten zum viertwichtigsten Handwerksbereich und erwirtschaftet ca. 22 Mrd. Euro. Der Anteil der Beschäftigten mit abgeschlossener Berufsausbildung ist mit 68 Prozent deutlich höher als in der Gesamtwirtschaft (60 Prozent).

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