Deutscher Gewerkschaftsbund

03.07.2018

Österreich: 100.000 demonstrieren gegen 12-Stunden-Tag

Was mit Arbeitnehmerrechten passiert, wenn Rechtspopulisten das Sagen haben, sieht man aktuell in Österreich. Dort will die Regierung aus ÖVP und FPÖ wieder den 12-Stunden-Tag und die 60-Stunden-Woche möglich machen. Der Österreichische Gewerkschaftsbund (ÖGB) hat dagegen am 30. Juni in Wien mehr als 100.000 Menschen auf die Straße gebracht.

Große Menge von Demonstrant/innen mit Schildern mit durchgestrichener "12"

ÖGB/Michael Mazohl

Die Demonstrantinnen und Demonstranten setzten ein klares Zeichen gegen den Vorschlag der Bundesregierung zur Ausweitung der Arbeitszeit.

ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian betonte in seiner Rede, dass der heutige Tag erst der Anfang der Proteste sei und definitiv nicht das Ende: "Wir werden Widerstand leisten mit allen Mitteln, die uns zur Verfügung stehen", so Katzian. "Wir werden alles dafür tun, dass die Umsetzung dieses Gesetzes verhindert wird!"

VIDEO

ÖGB-Kollege Willi Mernyi erklärte beim ÖGB-Bundeskongress vor einigen Wochen, was ein 12-Stunden-Tag für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bedeutet – am Beispiel von Pflasterer Günter

 


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Mehr Informationen beim ÖGB


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