Deutscher Gewerkschaftsbund

27.10.2016
Rente

Altersarmut verhindern: Politik muss handeln

Geringverdiener tragen hohes Risiko

Die Rentenlücke wird für immer Menschen zum Armutsrisiko. Die Bundesregierung rät zur privaten Altersvorsorge - doch das ist vor allem für Geringverdiener oft nicht machbar. Deshalb "muss als allererstes das Niveau der gesetzlichen Rentenversicherung stabilisiert werden", fordert DGB-Vorstand Annelie Buntenbach.

Annelie Buntenbach, DGB-Vorstandsmitglied

DGB/Simone M. Neumann

Zum Alterssicherungsbericht 2016 sagte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach am Mittwoch:

"Wenn Altersarmut droht - und hier ist die Analyse des Alterssicherungsberichts richtig - muss die Politik handeln, um das zu verhindern. Die Lücken, die durch das sinkende Niveau in der gesetzlichen Rentenversicherung gerissen werden, können gerade Geringverdiener nicht über private Altersvorsorge ausgleichen. Deswegen fordern die Gewerkschaften dringend einen Kurswechsel zur Stärkung der gesetzlichen Rentenversicherung. Als allererstes muss das Niveau der gesetzlichen Rentenversicherung jetzt stabilisiert werden. Außerdem brauchen wir eine bessere Verbreitung der betrieblichen Altersvorsorge, um die Absicherung im Alter zu verbessern, nicht um gesetzliche Rente zu ersetzen."


Hier geht es zur DGB-Rentenkampagne: Rente muss reichen


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