Deutscher Gewerkschaftsbund

22.12.2015
DGB-Hotline

Mindestlohn-Hotline endet zum Jahresende 2015

Die Mindestlohn-Hotline, mit der der DGB im ersten Jahr nach dem Start des gesetzlichen Mindestlohns Beschäftigte informiert und beraten hat, endet mit Ablauf des Jahres 2015.

ACHTUNG: Die DGB-Mindestlohn-Hotline hat ihren Service wie geplant ein Jahr nach dem Start des gesetzlichen Mindestlohns zum Jahresende 2015 eingestellt.

DGB: 1 Jahr Mindestlohn

Am 1.1.2016 feiert der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland ersten Geburtstag. Im ersten Jahr des gesetzlichen Mindestlohns hat der DGB ab dem 2. Januar 2015 Beschäftigte mit einer Hotline zum Thema Mindestlohn beraten. Die Hotline wird zum Jahresende 2015 abgeschaltet. Logo: DGB; Foto: Colourbox.de

Verstöße gegen den gesetzlichen Mindestlohn oder Branchenmindestlöhne bitte direkt bei den zuständigen Stellen melden, also der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) beim Zoll.

Verstöße bei der Finanzkontrolle Schwarzarbeit melden – auch anonym

Wer Verstöße gegen das neue Mindestlohngesetz oder gegen die Branchenmindestlöhne feststellt, kann sich - auch anonym - bei der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls melden.

Datenschutz und Anonymität

Der Zoll sichert Hinweisgeber/innen Datenschutz zu und garantiert, falls gewünscht, Anonymität: "Grundsätzlich unterliegen Ihr Name und Ihre Angaben datenschutzrechtlichen Bestimmungen, sodass diese Daten nicht unbefugt weitergegeben werden dürfen. Hinweise können selbstverständlich auch anonym abgegeben werden", heißt es dazu auf der Webseite des Zolls.

Der Zoll führt in einer Liste online die "Ansprechpartner für die Bekämpfung von Schwarzarbeit" auf, also die Stellen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit, bei denen in den jeweiligen Bundesländern Schwarzarbeit und Verstöße gegen den gesetzlichen Mindestlohn oder gegen die Branchenmindestlöhne gemeldet werden können.

Verstöße hier melden: "Ansprechpartner für die Bekämpfung von Schwarzarbeit"

Gute Beratung rund um die Arbeitswelt und kostenfreien Rechtsschutz bei Klagen zum Arbeits- und Sozialrecht gibt's bei den DGB-Gewerkschaften.

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