Deutscher Gewerkschaftsbund

Fairer Transport in Europa

11.01.2016
Faire Arbeitsbedingungen für alle Verkehrsbeschäftigten

Europäische Bürgerinitiative: Fairer Transport in Europa

Der billigste Anbieter ist mitnichten auch der beste. Das gilt vor allem im Verkehrssektor. Wenn etwa bei der Vergabe öffentlicher Aufträge im Personenverkehr nur noch der Sparzwang regiert, bleiben Arbeitssicherheit und gute Arbeitsbedingungen auf der Strecke. Das ist ein Sicherheitsrisiko für alle Verkehrsteilnehmer. Eine Europäische Bürgerinitiative will das ändern. Bis zum 14. September 2016 müssen eine Million Unterschriften zusammenkommen.

Logo EBI Fairer Transport in Europa, Europäische Bürgerinitiative Fair Transport Europe

EBI "Fairer Transport in Europa"


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Warum soll ich unterzeichnen?

Die Kampagne für Fairen Transport in Europa hat die Petition eingebracht, um die Arbeitsbedingungen im Verkehrsbereich zu verbessern und sich dafür einzusetzen, dass die Verkehrsversorgung Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge bleibt. Es geht darum, Lohn- und Sozialdumping zu verhindern und einen fairen Wettbewerb zu garantieren. Das wird auch die Sicherheit aller im Verkehr beteiligten erhöhen. Europa brauche eine gut funktionierende Verkehrs- und Transportbranche, weil nur dadurch der Transport von Menschen und Gütern gesichert werden kann. Daher betrifft dies sowohl in den privaten als auch den beruflichen Alltag vieler Menschen in Europa. So können wir gemeinsam Europa gerechter machen.

Die Ziele
Entsenderichtlinie durchsetzenFür fairen WettbewerbKontrolle von Fahr- und Ruhezeiten
Die Entsenderichtlinie soll sicher stellen, dass nationale Lohnstandards nicht durch niedrigere Standards in anderen Ländern unter Druck geraten. Da der Verkehr sich nicht durch Grenzen aufhalten lässt, und Briefkastenfirmen oftmals die Möglichkeiten geben, Standards zu umgehen, müssen weitergehende Regelungen gegen prekäre Beschäftigung durchgesetzt werden und Briefkastenfirmen bekämpft werden Der Wettbewerb in Europa bei Ausschreibungen des ÖPNV und SPNV wird hauptsächlich um die niedrigsten Löhne geführt. Bei Vertragslaufzeiten von rund 10 Jahren bedeutet dies, dass Busfahrer nach 8 bis 10 Jahren unverschuldet arbeitslos werden oder Eisenbahner und Busfahrer nach der Ausschreibung die gleichen Fahrgäste auf der gleichen Strecke bedienen - aber die Farbe der Uniform ändert sich und ihr Gehalt sinkt. Das ist nicht fair! Die Arbeitszeiten bzw. Fahr- und Ruhezeiten egal ob bei Busfahrern, Eisenbahnern, Seeleuten, LKW Fahrern oder Paketzustellern sind immer ein Einfallstor für schlechte Arbeitsbedingungen und ein Risiko für alle anderen Verkehrsteilnehmer. Nur ausgeruhte und gut ausgebildete Fachkräfte sind sicher unterwegs. Daher muss stärker kontrolliert werden, damit die, die sich an die Vorschriften halten nicht das Nachsehen haben

Quelle: www.fairtransporteurope.de
 

Weitere Informationen im Visionspapier der Europäischen Transportarbeiter-Föderation (ETF) für die Zukunft des europäischen Verkehrs.


LINK

Webseite der Europäischen Bürgerinitiative "Fair Transport Europe"





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VIDEO


Videoclip der österreichischen Gewerkschaft vida: Fairer Transport in Europa - Aus Sicht der Eisenbahnbeschäftigten
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Unterschriftenliste

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Unterschriftenliste zur Europäischen Bürgerinitiative "Für Fairen Transport"

Flyer

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Flyer zur Europäischen Bürgerinitiative "Für Fairen Transport"

Visionspapier "Fair Transport Europe"

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Vision der Europäischen Transportarbeiter-Föderation (ETF) für die Zukunft des europäischen Verkehrs

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