Deutscher Gewerkschaftsbund

18.05.2018
Tarifticker

Deutsches Rotes Kreuz: Dritte Tarifrunde ohne Ergebnis

Im bundesweiten Tarifkonflikt zwischen ver.di und dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) für die Beschäftigten im Geltungsbereich des DRK-Reformtarifvertrages ist die dritte Verhandlungsrunde ergebnislos beendet worden. ver.di fordert Entgeltsteigerungen von 7,5 Prozent, mindestens jedoch 200 Euro pro Monat. Die Ausbildungsvergütungen sollen um 150 Euro pro Monat angehoben werden.

Bundesweit arbeiten beim DRK insgesamt rund 150.000 Menschen. Für rund 50.000 Beschäftigte gelten die zwischen ver.di und der Bundestarifgemeinschaft DRK tariflich vereinbarten Arbeits- und Entgeltbedingungen. Die Beschäftigten beim Deutschen Roten Kreuz sind tätig im Rettungsdienst, im Krankenhaus, in der Altenpflege, in der Behindertenpflege, in Kindertagesstätten, in der Kinder- und Jugendhilfe, in der Bildungsarbeit und im Blutspendedienst.

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