Deutscher Gewerkschaftsbund

Beamtinnen und Beamte

Besoldung und Zulagen für Beamte

Taschenrechner, Stift und Zettel mit Berechnung

DGB/ste

Das Verhältnis des Beamten zu seinem Dienstherrn unterscheidet sich von einem „normalen“ Arbeitsverhältnis. Dieses beruht auf einem privatrechtlichen Arbeitsvertrag, das Beamtenverhältnis dagegen ist öffentlich-rechtlicher Natur und grundsätzlich gesetzlich geregelt. Das Einkommen der Beamtinnen und Beamten wird damit in den Besoldungsgesetzen festgelegt, die der Gesetzgeber verabschiedet. Im Gegensatz dazu sind für die Entlohnung der Tarifbeschäftigten im Öffentlichen Dienst alleine Arbeitgeber und Gewerkschaften mit ihrer Tarifhoheit zuständig.



Der DGB-Besoldungsrechner

Zusätzlich zu den Besoldungstabellen stellt der DGB einen komfortablen Onlinerechner zur Verfügung, mit dem Beamtinnen und Beamte die Bezüge in Bund und Ländern berechnen können.

ZUM BESOLDUNGSRECHNER: www.dgb.de/dgbbesoldungsrechner

Kernbestandteil der Besoldung ist das Grundgehalt. Dieses richtet sich nach dem vom Dienstherrn verliehenen statusrechtlichen Amt.  Welches Amt welcher Besoldungsgruppe zugeordnet wird, ist in der jeweiligen Besoldungsordnung (A, B, C bzw. W) zu finden. Die Höhe des Grundgehalts kann der Besoldungstabelle (A, B, C bzw. W sowie R) zum Besoldungsgesetz entnommen werden.

Die Föderalismusreform

Seit der "Föderalismusreform I "  im Jahr 2006 können die Länder die Besoldung ihrer Beamtinnen und eamten selbständig gesetzlich regeln. Hat ein Bundesland von dieser Gesetzgebungskompetenz bisher keinen Gebrauch gemacht, so gilt dort laut Grundgesetz (Artikel 125a  Abs. 1)  weiterhin das Bundesbesoldungsgesetz in der Fassung bis zum 31. August 2006.

Zur Besoldung gehören neben dem Grundgehalt:

  • Zulagen
  • der Familienzuschlag
  • Vergütungen
  • Auslandsdienstbezüge
  • Anwärterbezüge
  • jährliche Sonderzahlungen
  • vermögenswirksame Leistungen

Welche Bezüge ein Beamter erhält richtet sich nach dem konkreten Einzelfall.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund und seine Mitgliedsgewerkschaften des öffentlichen Dienstes fordern:

Tarifverhandlungen für Bund, Länder und Kommunen müssen zeitgleich und gemeinsam geführt werden. Die Tarifergebnisse müssen anschließend zeit- und inhaltsgleich auf die Besoldung der Beamtinnen und Beamten in Bund, Ländern und Kommunen übertragen werden. Der DGB als beamtenpolitische Spitzenorganisation ist als Verhandlungspartner – gerade auch angesichts der individual- und kollektivrechtlichen Begrenzungen des Beamtenrechts – wirksam zu beteiligen.




























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  1. Gewerkschaften fordern: mindestens 200 Euro mehr
  2. Bundesbeamte: Übertragung des Tarifergebnisses erreicht
  3. Urteil: Ämterbündelung mit Grundgesetz vereinbar
  4. Richter-Besoldung: Gerechtes Einkommen per Gerichtsurteil?
  5. Bundesverwaltungsgericht: Urteil zu Beamten-Besoldung nach Alter
  6. Beamte: Übernahme von Tarifergebnissen muss Standard werden
  7. DGB begrüßt Urteil des EuGH zur altersdiskriminierenden Besoldung
  8. Öffentlicher Dienst: Tarifabschluss wird auf BeamtInnen des Bundes übertragen
  9. DGB Besoldungsreport: 18,5 Prozent – Tendenz steigend
  10. Tarif- und Besoldungsrunde 2014: Gemeinsam für gute Ergebnisse
  11. Beamtenbesoldung: Keine Entscheidungen nach Gutsherrenart
  12. Besoldung folgt Tarif? Keine Selbstverständlichkeit mehr
  13. Beamtengehälter: Spar- statt Besoldungsrunde?
  14. DGB will einheitliche Besoldung für Beamte in Bund und Ländern
  15. Entwurf eines Bundesbesoldungs- und -versorgungsanpassungsgesetzes (BBVAnpG 2012/2013)
  16. Gewerkschaften beweisen Verhandlungsstärke im öffentlichen Dienst
  17. Auswirkungen des BAG-Urteils zur Urlaubsstaffel des TVöD auf die Beamtinnen und Beamten
  18. DGB begrüßt Urteil zur hessischen Professorenbesoldung
  19. Verfassungsmäßigkeit der Professorenbesoldung des Landes Hessen
  20. Altersdiskriminierung: BAT verstößt gegen europäisches Recht
  21. DGB begrüßt zügige Besoldungsanpassung für Beamte und übt Kritik an Nullrunde für Pensionäre
  22. Stellungnahme zur Anhörung: Gesetzentwurf zur Unterstützung der Fachkräftegewinnung im Bund
  23. Frauen im Staatsdienst finanziell benachteiligt
  24. Knut Rexed: "Moderne Verwaltung braucht ein flexibleres System"
  25. Bayern will bessere Beförderungsmöglichkeiten für Beamte
  26. Weiterhin Besoldungskürzungen für Bundesbeamte geplant

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