Deutscher Gewerkschaftsbund

12.01.2018
Tarifticker

Wasserver- und Abwasserentsorgung „Mittleres Erzgebirgsvorland“: 3,9 Prozent mehr Geld für Beschäftigte

Die IG BCE und die Arbeitgeber der Kommunalen Wasserver- und Abwasserentsorgung „Mittleres Erzgebirgsvorland“ haben sich für die Beschäftigten auf eine Einkommenserhöhung um insgesamt 3,9 Prozent und eine Einmalzahlung geeinigt. Die Einkommen steigen in zwei Stufen. Die erste Erhöhung erfolgt ab dem 1. Januar 2018.

Ab dem 1. Janaur 2018 bekommen die Beschäftigten der Kommunalen Wasserver- / Abwasserentsorgung „Mittleres Erzgebirgsvorland“ 1,9 Prozent mehr Geld. Am 1.Januar 2019 steigen die Einkommen um weitere 1,9 Prozent. Zusätzlich bekommen die Beschäftigten eine Einmalzahlung in Höhe von 500 Euro, die im ersten Quartal 2018 ausgezahlt wird.

Darüber hinaus einigten sich die Tarifparteien auf eine höhere Rufbereitschaftspauschale, die ab dem 1. Januar 2018 wie folgt angehoben wird:

  •     Arbeitnehmer 1,80 Euro/Stunde
  •     Trupp leitender Monteur 2,10 Euro/Stunde
  •     Chef vom Dienst 2,30 Euro/Stunde

Diese Pauschale wird für die gesamte Zeit der Rufbereitschaft gewährt, auch während der Zeit eines Einsatzes

Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2019.

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