Deutscher Gewerkschaftsbund

22.03.2018
Tarifticker

Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst: ver.di und GEW weiten Warnstreiks massiv aus

ver.di und die GEW haben in dieser Woche ihre Warnstreiks im öffentlichen Dienst bundesweit massiv ausgeweitet und damit den Druck auf die Arbeitgeber in der laufenden Tarifauseinandersetzung erhöht. Am Dienstag beteiligten sich bundesweit rund 35.000 Menschen an den Arbeitskampfmaßnahmen am Mittwoch nahmen bis zu 20.000 Beschäftigte an den Arbeitsniederlegungen teil.

Die Gewerkschaften fordern für die rund 2,3 Millionen Tarifbeschäftigten des öffentlichen Dienstes in Bund und Kommunen sechs Prozent mehr Lohn und Gehalt, mindestens aber 200 Euro pro Monat. Gleichzeitig sollen die Ausbildungsvergütungen und Praktikantenentgelte um 100 Euro pro Monat erhöht werden. Zudem verlangt ver.di, Auszubildende nach einem erfolgreichen Abschluss verpflichtend zu übernehmen.

Die nächste Tarifverhandlungsrunde findet am 15. und 16. April in Potsdam statt.

Zur ver.di-Pressemitteilung

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