Deutscher Gewerkschaftsbund

08.03.2010

Aktion Aufsichtsrat des Monats

Text: Aufsichtsrat des Monats. Motiv: Zwei Hüte, eine schwarze Melone und ein roter Schutzhelm.

Mit der Aktion "Aufsichtsrat des Monats" gibt der DGB der Unternehmensmitbestimmung ein Gesicht. Jeden Monat porträtieren wir eine Aufsichtsrätin oder einen Aufsichtsrat. Dazu beantworten sie zehn Fragen rund um die Arbeit im Aufsichtsrat. Wir erfahren, was  die Unter­nehmens­mit­be­stim­mung für sie bedeutet und wie sie über ihre Tätigkeit als Aufsichtsrat denken.

Millionen Beschäftigte arbeiten in einem Unternehmen mit einem Aufsichtsrat - ein erfolgreiches Modell, in dem auch die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eine wichtige Rolle übernehmen. "Mitbestimmte Aufsichtsräte nehmen die Zukunft vorweg", erklärte DGB-Vorstand Dietmar Hexel zum Start der DGB-Aktion im August 2008. "Die Arbeitnehmer als eigentliche Wertschöpfer übernehmen Verantwortung und entscheiden auf Unternehmensebene mit." Sie bestellen, beraten und kontrollieren den Vorstand. "So werden im Sinne nachhaltigen Wirtschaftens auch Arbeitnehmerinteressen optimal vertreten", meint Hexel.

Infotipp

Die Böcklerbox zur Mitbestimmung

Immer wieder wird kontrovers über die Unternehmensmitbestimmung diskutiert - und nur wer die Fakten kennt, kann sich selber ein Bild machen: Daten, Argumente und Grafiken zur Mitbestimmung in Deutschland bietet die "Böcklerbox" der Hans-Böckler-Stiftung zum Thema.

Zur Böcklerbox

Ein Balance-Akt, der viel Know-how und großes persönliches Engagement erfordert. Dieser Einsatz wird viel zu selten öffentlich sichtbar, noch seltener gewürdigt. Der DGB will das mit der Aktion ändern und der Unternehmensmitbestimmung ein Gesicht geben. Denn mitbestimmte Aufsichtsräte sind kein Geheimzirkel im Elfenbeinturm: "Sie stehen für eine Kultur wirtschaftlicher Demokratie, die allen nutzt. Mitbestimmte Aufsichtsräte verdienen Aufmerksamkeit, Respekt und Anerkennung", so Hexel.

Deshalb porträtieren wir jeden Monat eine Aufsichtsrätin oder ein Aufsichtsrat der "Arbeitnehmerbank" mit einem Fragebogen. Er zeigt, wie sie arbeiten, was sie beschäftigt und wie sie über die Unternehmensmitbestimmung und ihre Tätigkeit als Aufsichtsrat denken. Im Januar und Februar 2010 machte unsere Aktion Pause und ging  im März mit einem leicht geänderten Fragenkatalog weiter.



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ArbeitnehmerInnen im Aufsichtsrat

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