Deutscher Gewerkschaftsbund

07.02.2018
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Tarifrunde Bauhauptgewerbe: Arbeitgeber belasten Verhandlung schwer

Die erste Tarifrunde für die rund 800.000 Baubeschäftigten startete mit großem Konfliktpotential. Grund dafür ist das unvollständige Verhandlungsmandat der Arbeitgeberseite. Damit kann die IG BAU weder für die Betriebe im Osten noch für die handwerklichen Betriebe in Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Hessen und Bremen verhandeln. Die Verhandlungen werden am 28. Februar fortgesetzt.

Arbeiter mit Helmen und Warnweste/-jacke

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Bei der Auftaktverhandlung zwischen der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) und den Arbeitgeberverbänden Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB) sowie Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) musste die Arbeitgeberseite einräumen, kein vollständiges Verhandlungsmandat zu haben.

Damit kann die IG BAU ihre Forderung nach einem bundesweiten 13. Monatseinkommen weder für die Betriebe im Osten noch für die handwerklichen Betriebe in Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Hessen und Bremen verhandeln. „Schon zum Start der Verhandlungen belasten die Arbeitgeber die Gespräche mit einer schweren Hypothek. Das birgt erhebliches Eskalationspotenzial“, sagte der Stellvertretende IG BAU-Bundesvorsitzende und Verhandlungsführer Dietmar Schäfers.

Neben einem vollständigen 13. Monatseinkommen fordert die IG BAU sechs Prozent mehr Lohn und die Bezahlung der Wegezeiten zu den Baustellen. Darüber hinaus soll die Ausbildung in der Branche attraktiver werden. Dafür müssen sämtliche Kosten der Ausbildung übernommen werden.

Die Verhandlungen werden am 28. Februar 2018 in Berlin fortgesetzt.

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