Deutscher Gewerkschaftsbund

01.05.2013

1. Mai: 425.000 Menschen feiern den Tag der Arbeit

Demozug durch die Münchener Innenstadt mit Michael Sommer

Der DGB-Vorsitzende Michael Sommer (4.v.r.) auf dem Weg zur Kundgebung auf dem Marienplatz in München. Mit dabei: Manfred Schoch, Gesamtbetriebsratsvorsitzender BMW (3. v.r.), Simone Burger, DGB München (5.v.r.), Horst Lischka, IG Metall München (4. v.l.), Dieter Reiter, SPD München (3.v.l.), Heinrich Birner, ver.di München (2.v.l.) DGB/Werner Bachmeier

Am 1. Mai 2013 haben sich 425.000 Menschen an über 439 Veranstaltungen und Kundgebungen des Deutschen Gewerkschaftsbundes beteiligt. Die diesjährigen DGB-Kundgebungen standen unter dem Motto: 1 Mai: Unser Tag - Gute Arbeit, Sichere Rente, Soziales Europa.

"Die große Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sendet in das Wahljahr 2013 ein deutliches Signal. An den Themen der Gewerkschaften, an den Anliegen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer kommt keiner vorbei".", sagte DGB-Vorsitzender Michael Sommer bei der Hauptkundgebung auf dem Münchner Marienplatz. "Die Zeit ist reif für eine neue Ordnung der Arbeit. Wir werden bis zum Wahltag Druck machen und die Parteien nicht aus der Klammer entlassen. Spätestens nach der Bundestagswahl muss sich grundlegend etwas ändern", so Sommer.

Bilderstrecken: Die Veranstaltungen am 1. Mai


Hauptkundgebung in München
 
Der 1. Mai in Berlin, Hannover, Koblenz, Stuttgart, Schwerin und Bremen
Der Tag der Ar­beit und sei­ne Ge­schich­te
DGB/Simone M. Neumann
Tag der Arbeit, Maifeiertag oder Kampftag der Arbeiterbewegung – der 1. Mai ist ein Datum von großer Symbolkraft. Als die Geburtsstunde des Tages der Arbeit gelten heute die „Haymarket Riots“ von Chicago im Jahr 1886. 2011 jährte sich dieses zum 125. Mal. Zu diesem Anlass erinnerte der DGB an die wichtigsten Meilensteine der Geschichte mit einer kleinen Serie.
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Ge­schich­te des 1. Mai: Vom Kampf­tag zum Fei­er­tag
Friedrich-Ebert-Stiftung
Im Jahre 1890 begingen erstmals Millionen arbeitender Menschen in Europa und in den USA gleichzeitig den »Weltfeiertag der Arbeit«. Um sozialen Ausgleich und Deeskalation des Klassenkonflikts bemüht wurde der 1. Mai 1900 als bezahlter - zunächst halber - Feiertag einführt.
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