Deutscher Gewerkschaftsbund

07.11.2017

Soziales Europa? Sagt den Regierungschefs eure Meinung!

Neues Online-Portal: Schreibt die EU-Staats- und Regierungschefs an und fordert gemeinsam mit uns ein soziales Europa!

Bundeskanzlerin Angela Merkel schulterzuckend an einem Sitzungstisch mit anderen Teilnehmern

Flickr/European People's Party CC BY 2.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/)

Es muss endlich vorangehen mit sozialen Verbesserungen in ganz Europa: Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben lang genug darauf gewartet. Seid ihr auch dieser Meinung? Dann sagt es den Staat- und Regierungschefs direkt! Wir erklären hier, wie das geht:

Jetzt mitmachen: Online-Portal für mehr soziale Rechte in Europa

Am 17. November soll in Göteborg auf einem EU-Sozialgipfel die "Europäische Säule Sozialer Rechte" (ESSR) unterzeichnet werden. Bisher hat etwa das Wettbewerbsrecht in Europa immer noch Vorrang vor Arbeitnehmerrechten. Aber leider enthält die ESSR nur unverbindliche Aussagen – und das, obwohl EU-Kommissionpräsident Juncker vor drei Jahren ankündigte, jetzt sei die "letzte Cance" für ein sozialers Europa zu sorgen.

Staats- und Regierungschefs direkt kontaktieren!

Der DGB hat deshalb gemeinsam mit dem Europäischen Gewerkschaftsbund (EGB), dem Österreichischen Gewerkschaftsbund (ÖGB) und weiteren Verbänden eine Online-Plattform gestartet, über die Bürgerinnen und Bürger die europäischen Staats- und Regierungschefs direkt kontaktieren und ein sozialeres Europa fordern können. Einfach ein Land auswählen und den jeweiligen Staats-, beziehungsweise Regierungschef mit unserer Botschaft über die sozialen Netzwerke Facebook und Twitter anschreiben.

>>>Hier geht's zur Online-Plattform "Social Rights First"<<<


Und so funktioniert's:


Klare Botschaft an die EU-Kommission!

DGB, EGB und ÖGB haben in der Nacht vom 6. auf den 7. November ihre Forderungen für ein sozialeres Europa auch auf das Gebäude der EU-Kommission in Brüssel projeziert:


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