Deutscher Gewerkschaftsbund

23.03.2018
Tarifticker

Tarifverhandlungen für Filmschaffende: ver.di fordert klare Begrenzung der Tagesarbeitszeit

In der dritten Runde der Tarifverhandlungen für die 25.000 Filmschaffenden in Kino- und Fernsehfilmproduktionen zwischen ver.di und dem Arbeitgeberverband Produzentenallianz wurden ergebnislos vertagt. ver.di fordert unter anderem eine Erhöhung der Gagen um sechs Prozent sowie die Begrenzung der Tageshöchstarbeitszeit auf 12 Stunden.

ver.di fordert für die Beschäftigen sechs Prozent höhere Gagen beziehungsweise eine Erhöhung der Wochengagen um mindestens 50 Euro. Die Arbeitgeber haben lediglich eine Erhöhung der Gagen um sechs Prozent, gestreckt in drei Stufen und mit einer Laufzeit von 30 Monaten angeboten.

Die Tarifverhandlungen werden am 29. Mai 2018 in Berlin fortgesetzt. Zwischenzeitlich wird am 18. April 2018 über die Anwendung des Tarifvertrages in Hochschul-Abschlussfilmen in einer Arbeitsgruppe der Tarifparteien gesprochen.

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