Deutscher Gewerkschaftsbund

27.02.2017
International

Deutsche, israelische und palästinensische Gewerkschafter arbeiten zusammen

Der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann an einem Rednerpult

Der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann beim Treffen der israelischen und palästinensischen Sozialpartner DGB

Gefährlich, schwierig und schmutzig sind die Jobs, die in Israel oft von palästinensischen Arbeitnehmern erledigt werden. In der Folge sterben deutlich mehr Palästinenser bei Arbeitsunfällen als Israelis.

2015 haben DGB und Hans-Böckler-Stiftung (HBS) ein Projekt gestartet, um diesen Teufelskreis zu durchbrechen. In einem ersten Schritt wurde die sozio-ökonomische Situation palästinensischer Arbeitnehmer untersucht.

Ende Februar 2017 trafen sich nun in Jerusalem Vertreter israelischer und palästinensischer Gewerkschaften, beider Arbeitsministerien sowie Arbeitgeber, um konkrete Verbesserungsvorschläge zu diskutieren. Mit dabei: Vertreterinnen und Vertreter von DGB und HBS. Der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann fasste das Ziel so zusammen: Wichtig sei, Verbesserungen für die Menschen zu erreichen – unabhängig von politischen Ansichten.


Aus den sozialen Netzwerken

Die israelische Gewerkschafterin Avital Shapira vom Gewerkschaftsbund Histadrut sagte auf Facebook über das Treffen in Jerusalem, es sei ihr eine "Freude und Ehre" das Engagement von Histadrut für die Rechte palästinensischer Arbeitnehmer in Israel zu bekräftigen.


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