Deutscher Gewerkschaftsbund

03.03.2009

Frauen nicht nur beim Gehalt im Nachteil

Frauen verdienen rund 20 Prozent weniger als Männer. Dies ist nur ein Ergebnis einer Online-Umfrage der Hans-Böckler-Stiftung. Zudem arbeiten Frauen öfter in Jobs ohne Tarifbindung, haben längere Arbeitszeiten und geringere Aufstiegschancen.

Der durchschnittliche Bruttomonatsverdienst von Frauen liegt rund 20 Prozent unter dem der Männer. Das ist das Ergebnis einer Online-Umfrage die vom Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung betreut wird.

Auch bei den Sonderzahlungen haben demnach die Frauen das Nachsehen: 54 Prozent der Männer haben nach eigenen Angaben eine Sonderzahlung in Form eines Weihnachtsgeldes erhalten, Frauen dagegen nur zu 44 Prozent. Männer bekamen zu 60 Prozent ein Urlaubsgeld, Frauen dagegen nur zu 55 Prozent.

Weitere Ergebnisse unter www.frauenlohnspiegel.de

Der Frauenlohnspiegel wird vom WSI-Tarifarchiv in der Hans-Böckler-Stiftung betreut und bietet einen Lohn- und Gehalts-Check zu rund 250 Berufen. Die Umfrage basiert auf den Angaben von knapp 25.000 Frauen und Männern, die sich im Jahr 2008 an der Online-Erhebung beteiligt haben.



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