Deutscher Gewerkschaftsbund

25.01.2012
Bildung

Auswirkung der Einführung von Studiengebühren auf die Studierbereitschaft in Deutschland

Stellungnahme zum öffentlichen Fachgespräch des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung des Deutschen Bundestags am 25. Januar 2012

Stellungnahme Studiengebühren (PDF, 47 kB)

Studiengebühren sind für junge Menschen aus einkommensschwachen Familien eine entscheidende Hürde auf dem Weg zu Hochschule. "Sollten tatsächlich mehr Studierende aus nicht-akademischen Elternhäusern gewonnen werden, müssen die Bundesländer auf Gebühren verzichten und das BAföG ausbauen“, erklärt Matthias Anbuhl, Leiter der Abteilung Bildungspolitik beim DGB. Wer den Hochschulen wirklich helfen wolle, müsse zudem an die Finanzarchitektur des deutschen Bildungsföderalismus gehen.


Nach oben

Themenverwandte Beiträge

Artikel
BAföG-Erhöhung: Gut gemeint, aber zu wenig
Sieben Prozent mehr BAföG wird es ab Herbst 2016 geben. Die entsprechende BAföG-Änderung hat der Bundestag am 13. November beschlossen. Die Erhöhung ist gut gemeint, kommt aber zu spät und ist zu gering, kritisiert der DGB. Drei Fragen an die DGB-Vizevorsitzende Elke Hannack. weiterlesen …
Pressemeldung
BAföG-Reform angesichts sinkender Förderquoten vorziehen
"Angesichts sinkender Gefördertenquoten muss die angekündigte Erhöhung der BAföG-Sätze und der Einkommensfreibeträge vorgezogen werden", fordert die stellvertretende DGB-Vorsitzende Elke Hannack. Die Zahl der BAföG-Empfänger ist im Vergleich zum Vorjahr um 2,1 Prozent gesunken. Zur Pressemeldung
Artikel
Schluss mit der Hire-and-Fire-Mentalität an Hochschulen
Aktuell arbeiten 90 Prozent der wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an Hochschulen mit befristetem Vertrag. Jetzt liegen Eckpunkte für eine Novellierung des Wissenschaftszeitvertrags-Gesetzes vor. Der Entwurf sei "eine gute Grundlage, um die Hire-and-Fire-Mentalität an Hochschulen zu beenden", sagt DGB-Vize Elke Hannack. weiterlesen …

Zuletzt besuchte Seiten