Deutscher Gewerkschaftsbund

11.10.2018
Tarifticker

Tarifverhandlungen zwischen EVG und Deutsche Bahn gestartet

Die erste Tarifverhandlungsrunde zwischen EVG und der Deutschen Bahn ist gestern, 11.10.2018, ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Die EVG fordert unter anderem 7,5 Prozent mehr Geld einschließlich mehr vom EVG Wahlmodell, eine höhere Finanzierung der Arbeitgeber zur betrieblichen Altersvorsorge sowie eine selbstbestimmte Nutzung der Langzeitkonten. Der nächste Verhandlungstermin ist am 29.10.2018.

Zum Auftakt der Tarifverhandlungen hat die EVG den Arbeitgebern ihre Forderungen dargelegt und einen ersten Austausch vorgenommen. Erwartungsgemäß hat die DB AG auf die schwierige Situation hingewiesen, in der sich das Unternehmen befindet.

Da die Kolleginnen und Kollegen aber auch oder gerade wegen der besonderen Herausforderungen, vor der die Deutsche Bahn steht, einen tollen Job machen, werde die EVG an den Forderungen unbeeindruckt festhalten, sagte die EVG-Verhandlungsführerin Regina Rusch-Ziemba.

Insgesamt geht die EVG mit einem 37 Punkte umfassenden Forderungspaket in die Tarifverhandlungen. Ziel der EVG sei es, die Tarifverhandlungen für die mehr als 100.000 bei der DB AG Beschäftigten EVG-Mitglieder bis Ende des Jahres erfolgreich abzuschließen. Der nächste Verhandlungstermin findet am 29.102018 statt.

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