Deutscher Gewerkschaftsbund

08.12.2017
Tarifticker

vlexx: EVG fordert 7 Prozent und das EVG-Wahlmodell

Am 7. Dezember war für die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) Verhandlungsauftakt mit dem im Südwesten Deutschlands ansässigen Eisenbahnverkehrsunternehmen vlexx GmbH. Vlexx signalisierte zu allen vorgelegten Forderungen Gesprächsbereitschaft. Um der EVG ein umfassendes Angebot vorzulegen, wurden die Verhandlungen auf den 14. Februar 2018 vertagt.

„Wir leben Gemeinschaft"! Deshalb fordern wir auch für unsere Mitglieder bei der vlexx GmbH
  • 7 Prozent mehr Geld und zusätzlich für
  • 2,6 Prozent das EVG-Wahlmodell. Unsere Mitglieder sollen selbst entscheiden können, ob sie zusätzlich zur linearen Entgelterhöhung wahlweise
    - 2,6 Prozent mehr Geld oder
    - sechs Tage mehr Urlaub oder
    - eine Stunde Arbeitszeitverkürzung haben wollen.

Zum Gesamtpaket, das die EVG verhandelt, gehört auch das Thema arbeitgeberfinanzierte betriebliche Altersvor-sorge, der Beitritt der vlexx in den Fonds soziale Sicherung und die Weiterentwicklung des Haustarifvertrages.

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