Deutscher Gewerkschaftsbund

25.02.2011
Rede Ingrid Sehrbrock

Auf dem Weg zum Hochschulpolitischen Programm

4. Hochschulpolitisches Forum der Hans-Böckler-Stiftung

Sehrbrock: Auf dem Weg zum Hochschulpolitischen Programm (PDF, 53 kB)

Wer die hochschulpolitischen Reden und Schriften der vergangenen Jahre liest, stößt immer wieder auf die gleichen Textbausteine: Die Hochschulen müssten endlich vom staatlichen Gängelband befreit werden. Wettbewerb, Exzellenz, effizientes Management sollen die vorherrschenden Prinzipien werden. Hochschulen müssten endlich wie Unternehmen handeln. Qualität wird vor allem am erfolgreichen Einwerben von Drittmitteln gemessen.



Vorheriger Artikel Nächster Artikel Übersicht Nach oben

Dieser Artikel gehört zum Dossier:

Das Leitbild "Demokratische und Soziale Hochschule“ in der Diskussion

Zum Dossier

Themenverwandte Beiträge

Artikel
Michael Sommer: "Keine Vermarktung des Hochschulwesens"
Ob Kindergarten, Schulen oder Universitäten – die Privatwirtschaft erobert anscheinend unaufhaltsam den Bildungssektor. „Ich halte diese Tendenz zur Privatisierung für katastrophal und falsch“, sagt der DGB-Vorsitzende Michael Sommer. Er fordert eine stärkere Integration der Hochschulen in die Gesellschaft, das öffentliche Bildungswesen müsse gestärkt werden.
zum Artikel
Pressemeldung
Hochschulpakt aufstocken
In diesem Jahr haben sich in Deutschland erstmals mehr als 500 000 Studienanfänger eingeschrieben. Gleichzeitig sind die Hochschulen chronisch unterfinanziert - 60 Studierende werden von einem Lehrenden betreut. Ein Aufstocken des Hochschulpakts ist daher dringend gefordert.
zum Artikel
Artikel
Studiengebühren sind ein Auslaufmodell
Kaum ein Thema hat die hochschulpolitischen Debatten zuletzt derart bewegt wie die Studiengebühren. Studierende und Gewerkschaften lehnten sie ab, konservativ-liberale Regierungen führten sie ein. Nun sind die Befürworter der Campus-Maut auf dem Rückzug. Die Gebühren können die Finanzmisere der Hochschulen sowieso nicht auf Dauer lindern, meint DGB-Bildungsexperte Matthias Anbuhl.
zum Artikel

Zuletzt besuchte Seiten

close