Deutscher Gewerkschaftsbund

21.04.2017
Menschen müssen ihre Zukunft planen können

Befristete Arbeitsverträge ohne sachlichen Grund abschaffen

Rund 2,8 Millionen Menschen in Deutschland haben einen befristeten Job. Das muss sich ändern, fordert DGB-Vorstand Annelie Buntenbach: "Wir dürfen nicht länger zusehen, wie gerade junge Menschen sich von Befristung zu Befristung hangeln und weder die private noch berufliche Zukunft planen können."

Kalenderblätter

DGB/olegdudko/123rf.com

Welt.de: 2,8 Millionen Menschen in Deutschland haben befristeten Job

Nach Auskunft der Bundesregierung haben 2,8 Millionen Menschen in Deutschland nur einen befristeten Arbeitsvertrag. Betroffen sind vor allem Frauen, Ausländer und junge Menschen. Besonders verbreitet sind Befristungen in den Branchen Erziehung und Unterricht, im Gastgewerbe und im Gesundheits- und Sozialwesen.

DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach sagt dazu:

"Die permanent steigende Zahl befristeter Jobs zeigt die Dringlichkeit des Problems. Der Gesetzgeber sollte zumindest dort aktiv werden, wo er es kann: bei befristeten Arbeitsverträgen ohne sachlichen Grund. Sie gehören abgeschafft. Wir dürfen nicht länger zusehen, wie gerade junge Menschen sich von Befristung zu Befristung hangeln und weder die private noch berufliche Zukunft planen können."

 


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