Deutscher Gewerkschaftsbund

12.01.2018
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Metall-Tarifrunde 2018: Verhandlungen vertagt

Die Tarifverhandlungen in der baden-württembergischen Metall- und Elektroindustrie blieben auch in der dritten Runde ohne Ergebnis. „Nach wie vor liegen die Arbeitgeber meilenweit von unseren Vorstellungen zum Thema Arbeitszeit entfernt“, sagte der IG Metall Bezirksleiter Zitzelsberger im Anschluss der Gespräche Eine Expertengruppe soll nun Lösungsvorschläge für die Arbeitszeit-Themen suchen.

Nach den ergbnislosen Verhandlungen sollen die Gespräche am 24. Januar in Böblingen fortgesetzt werden. Bis dahin soll eine Expertengruppe, bestehend aus betrieblichen Fachleuten beider Seiten, nach konkreten Lösungsvorschlägen für die Arbeitszeit-Themen suchen. Zitzelsberger stellt allerdings klar: "Eine Lösung wird es nur im Paket und mit Ergebnissen zu all unseren Forderungen geben."

Bis dahin sollen die Warnstreiks in Baden-Württemberg unvermindert fortgesetzt werden. Bisher haben sich seit Ende der Friedenspflicht rund 65.000 Beschäftigte an den Warnstreiks beteiligt.

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