Deutscher Gewerkschaftsbund

16.02.2016
Arbeitszeiten

Viele Frauen wollen raus aus der Teilzeit

Frauen, die unfreiwillig Teilzeit arbeiten, wollen ihre Wochenarbeitszeit im Schnitt von etwa 19 auf mehr als 32 Stunden erhöhen. "Eindrücklicher lässt sich die Arbeitszeitlücke kaum veranschaulichen", kommentiert DGB-Vize Elke Hannack Arbeitszeit-Zahlen des Statistischen Bundesamtes.

Frau mit Uhr in Büro

Colourbox.de

Zu Daten des Statistischen Bundesamtes über Arbeitszeitwünsche der Deutschen sagte die stellvertretende DGB-Vorsitzende Elke Hannack:

"Wir brauchen einen gesetzlich geregelten Anspruch auf befristete Teilzeit, damit Beschäftigte ihre Arbeitszeit nach Bedarf auch wieder aufstocken können. Denn rund 3 Millionen Erwerbstätige in Deutschland wollen mehr arbeiten. Das gilt insbesondere für teilzeitbeschäftigte Frauen. Entsprechend deutlich fällt ihr Wunsch nach höheren Arbeitszeiten aus: Teilzeitbeschäftigte Frauen wollen ihre durchschnittliche Wochenarbeitszeit von 19,3 um im Schnitt 13,4 Stunden erhöhen. Eindrücklicher lässt sich die Arbeitszeitlücke kaum veranschaulichen."


Nach oben

Weitere Themen

Haupt­schü­ler von 60 Pro­zent al­ler Azu­bi-­Stel­len aus­ge­schlos­sen
Colourbox.de
Hauptschülerinnen und Hauptschüler dürfen sich auf mehr als 60 Prozent aller angebotenen Ausbildungsplätze in der Lehrstellenbörse der IHK nicht einmal bewerben. Das zeigt eine Analyse des DGB. "Die Firmen klagen über Fachkräftemangel, geben aber Jugendlichen mit Hauptschulabschluss zu wenige Chancen", kritisiert DGB-Vize Elke Hannack.
weiterlesen …

Ge­werk­schaf­te­rin kann Fah­nen­trä­ge­rin bei Olym­pia wer­den
Wikimedia/Nicola (CC BY-SA 3.0, changes made)
Eine Gewerkschaftskollegin kann Fahnenträgerin des deutschen Olympiateams in Rio werden. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat fünf Athletinnen und Atheleten nominiert, für die jetzt online abgestimmt werden kann. Eine der Nominierten: Bahnradfahrerin Kristina Vogel, Bundespolizistin und Mitglied der GdP.
weiterlesen …

Bünd­nis ruft zu sie­ben Groß­de­mons­t­ra­tio­nen ge­gen CE­TA und TTIP auf
ttip-demo.de
"CETA und TTIP stoppen! - Für einen gerechten Welthandel": Nach den überwältigenden Protesten im letzten Herbst wird auch dieses Jahr gegen die Handelsabkommen mit den USA und Kanada demonstriert. Am 17. September 2016 finden in mehreren deutschen Städten Aktionen statt, erwartet werden weit über 100.000 Teilnehmer.
Zur Pressemeldung

Zuletzt besuchte Seiten