Deutscher Gewerkschaftsbund

07.11.2017
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Gewerkschaftsmitglieder bekommen häufiger Weihnachtsgeld

Gewerkschaften und Tarifverträge zahlen sich aus – auch beim Weihnachtsgeld: Mehr als 70 Prozent der Beschäftigten in tarifgebundenen Betrieben erhalten diese Sonderzahlung vom Arbeitgeber. In Betrieben und Branchen ohne Tarifvertrag sind es nur knapp über 40 Prozent. Das zeigt eine Umfrage des WSI-Tarifarchivs.

Die Online-Umfrage des Internetportals www.lohnspiegel.de, das vom WSI-Tarifarchiv und der Hans-Böckler-Stiftung betreut wird, zeigt außerdem: Zwei Drittel aller Gewerkschaftsmitglieder erhalten Weihnachtsgeld, bei den Nichtmitgliedern ist es nur die Hälfte. Insgesamt haben mehr als 17.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer an der lohnspiegel.de-Befragung teilgenommen.

WSI-Tarifarchiv: Wer bekommt Weihnachtsgeld – was sehen die Tarifverträge vor?

Weihnachtsbaum mit Kugeln

Gewerkschaftsmitglieder profitieren von vielen Vorteilen, nicht nur bei Sonderzahlungen wie dem Weihnachtsgeld. Wer noch kein Mitglied ist, klickt einfach auf eine der Christbaumkugeln im Bild. colourbox

Knapp über die Hälfte aller Beschäftigten bekommt Weihnachtsgeld

Im Schnitt gibt es für 55 Prozent aller Beschäftigten eine Jahressonderzahlung in Form eines Weihnachtsgeldes.

Die Analyse der Umfragedaten zeigt aber auch: Die Chance auf Weihnachtsgeld ist teilweise sehr ungleich verteilt.

  • In Westdeutschland gibt es für 57 Prozent der Beschäftigten Weihnachtsgeld, im Osten Deutschlands nur für 43 Prozent.
  • Männer erhalten die Sonderzahlung zum Jahresende mit 58 Prozent etwas häufiger als Frauen (49 Prozent).
  • Beschäftigte mit befristetem Vertrag erhalten mit 42 Prozent deutlich seltener Weihnachtsgeld als unbefristet Beschäftigte (55 Prozent).
  • 55 Prozent aller Vollzeit-Beschäftigte bekommen Weihnachtsgeld, hingegen nur 39 Prozent der Beschäftigten mit Teilzeit-Stellen.

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