Gesundheitspolitik

Aber unser Gesundheitswesen entspricht nicht mehr den modernen Anforderungen an eine wirklich gute gesundheitliche Versorgung: Die Behandlung chronischer Erkrankungen verläuft weitgehend unkoordiniert. Aufeinander abgestimmte Behandlungsprogramme fehlen. Behandlungsstandards und Leitlinien sind nur selten vorhanden. Vorbeugung vor Krankheit und Wiederherstellung von Gesundheit sind unterentwickelt. Die Zusammenarbeit zwischen Krankenhäusern und den niedergelassenen Ärzten hat erhebliche Mängel. Unser Gesundheitssystem ist von den Interessen der Leistungserbringer - wie Ärzte, Apotheker, Krankenhäuser und Pharmaindustrie - geprägt. In einem modernen Gesundheitssystem muss aber der Patient die Hauptrolle spielen.
Die Gewerkschaften setzen sich für eine wirkliche Gesundheitsreform ein, die- eine bedarfsgerechte Versorgung für alle Menschen garantiert,
- Prävention, ambulante und stationäre Versorgung und Rehabilitation eng miteinander verzahnt (Integrierte Versorgung),
- die Qualität der medizinischen Versorgung verbessert,
- die gesundheitliche Versorgung hochwertig und gleichzeitig wirtschaftlich gestaltet.
Kontakt
Ihr Ansprechpartner:
Dr. Heinz Stapf-Finé
DGB-Bundesvorstand, Bereich Sozialpolitik
Tel: 030 /24060-725
Fax: 030 /24060-226
Mail-Kontakt:
E-Mail: heike.ruppender@dgb.de



