Deutscher Gewerkschaftsbund

29.06.2017
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Tarifrunde Kfz-Handwerk: 5,8 Prozent mehr Geld

In der Kfz-Tarifrunde hat die IG Metall weitere Abschlüsse erzielt. Damit erhalten fast bundesweit Beschäftigte in tarifgebundenen Kfz-Betrieben mehr Geld in zwei Stufen, das in der Summe ein Einkommensplus von 5,8 Prozent ausmacht.

Nach den ersten Abschlüssen in Hannover und Osnabrück sowie in der Pfalz konnte die IG Metall in fünf weiteren Regionen Tarifergebnisse für die Kfz-Beschäftigten durchzusetzen.

Am 27. Juni einigte sich die IG Metall mit dem Landesinnungsverband für das Kfz-Gewerbe in Bayern ebenfalls auf eine zweistufige Erhöhung der Tarifeinkommen. Danach steigen in den bayerischen Autowerkstätten Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen um zweimal 2,9 Prozent - zuerst ab Juli dieses Jahres und danach noch mal ab November 2018. Für Juni 2017 erhalten die Beschäftigten einmalig 100 Euro, die Azubis 50 Euro.

Zuvor konnte die IG Metall bereits in Niedersachsen, Hamburg, Berlin, Brandenburg, Sachsen und in Baden-Württemberg mit den Kfz-Arbeitgebern eine zweistufige Erhöhung der Einkommen um insgesamt 5,8 Prozent sowie eine Einmalzahlung erzielen.

Am 29. Juni starten die Verhandlungen für die Kfz-Beschäftigten in Thüringen. Im Juli folgen dann die Tarifverhandlungen für die Kfz-Beschäftigten in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und in Sachsen-Anhalt.

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