DGB/Franka Bruns
Struktur-, Industrie- und Dienstleistungspolitik
Energie-, Umwelt- und Klimapolitik
Mitbestimmungspolitik, Corporate Goverance und CSR
Organisationspolitik und -entwicklung
DGB-Rechtsschutz GmbH
Justitiariatsaufgaben, Interne Revision
Europäische Akademie der Arbeit (EaDA), Frankfurt
Kontakt
Ulrich Wegst, Büroleiter
E-Mail: ulrich.wegst@dgb.de
Gestalten durch Mitbestimmung und Teilhabe, das ist Dietmar Hexel schon immer besonders wichtig gewesen. Für ihn bedeutet Mitbestimmung mehr Freiheit, mehr Verantwortung und weniger Fremdbestimmung. Das gilt auch für die Industrie- und Dienstleistungspolitik, die sich stärker an den endlichen Ressourcen orientieren und der radikalen Änderung der Märkte stellen muss.
Seit 2002 gehört der gelernte Chemielaborant dem Geschäftsführenden Bundesvorstand des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) an. Dort ist er für Struktur- Industrie- und Dienstleistungspolitik mit Energie-, Umwelt- und Kilmapolitik, für Mitbestimmung, Corporate Governance und CSR, die gewerkschaftliche Organisationspolitik und -entwicklung, die interne Revision sowie den DGB-Rechtsschutz zuständig. Er ist Mitglied in verschiedenen Aufsichtsräten und der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex (DCGK).
Der Sohn eines Schlossers und einer Verwaltungsangestellten stellte früh fest, wie wichtig Chancengleichheit und Bildung für Arbeitnehmer sind. "Arbeiterkinder gehören nicht auf das Gymnasium" - diese Aussage und struktureller Lehrstellenmangel in Norddeutschland führten ihn 1966 zu einer Ausbildung zum Chemielaboranten bei der Farbwerke Hoechst AG nach Frankfurt am Main. Bereits im darauf folgenden Jahr wurde er Gewerkschaftsmitglied.
Er engagierte sich als junger Gewerkschaftssekretär in der Lehrlingsbewegung, arbeitete in der Jugend- und Bildungsarbeit, studierte berufsbegleitend Sozialarbeit in Frankfurt und schloss als Dipl.-Sozialarbeiter ab.
1980 wechselte Dietmar Hexel in die Abteilung Betriebsverfassung beim Hauptvorstand der IG Chemie-Papier-Keramik. Dort fungierte er u. a. als Herausgeber der Fachzeitschrift "Der Betriebsrat". Später wurde er Leiter dieser Abteilung.
1986 ging Dietmar Hexel zum Vorstand der IG Metall und war dort von 1991 bis 2002 Organisationschef.
1968 trat er in die SPD ein. Von Oktober 2007 bis Dezember 2011 war er Mitglied des Parteivorstandes der Bundes-SPD.
Dietmar Hexel lebt und arbeitet in Soltau (Niedersachsen) und Berlin. Er spielt gern Skat, fährt Rollerblade und im Sommerurlaub zieht es ihn zum Segeln, Surfen und Tauchen.
| Lebenslauf | |
| 21.11.1949 | geboren in Soltau, Niedersachsen |
| 1966-1970 | Ausbildung zum und Tätigkeit als Chemielaborant bei der Hoechst AG, Frankfurt am Main |
| seit 1968 | Mitglied der SPD |
| 1970-1971 | Jugendsekretär beim DGB-Kreis Frankfurt am Main |
| 1971-1980 | Gewerkschaftssekretär bei der IG Chemie-Papier-Keramik, Bezirk Hessen |
| 1980-1986 | Hauptvorstand der IG Chemie-Papier-Keramik, Hannover; ab 1984 Leiter der Abteilung Betriebsverfassung |
| 1986-2002 | Vorstand der IG Metall, Frankfurt am Main; ab 1991 Leiter der Abteilung Organisation/OE |
| 1994-1999 | Leiter des Projektes "Organisationsentwicklung (OE) der IG Metall" |
| 2002 | Wahl zum Mitglied des Geschäftsführenden DGB-Bundesvorstandes |
| 2002-2004 | Mitglied im Verwaltungsrat der Bundesagentur für Arbeit (BA), Nürnberg |
| 2006 | Wiederwahl zum Mitglied des Geschäftsführenden DGB-Bundesvorstands |
| seit 2006 | Mitglied der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex |
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Weitere Funktionen Vorstandsmitglied der Hans-Böckler-Stiftung |
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Aufsichtsratsmandate |