DGB/Steinle
Beamte und Öffentlicher Dienst
Frauen, Gleichstellungs- und Familienpolitik
Jugend und Jugendpolitik
Bildungspolitik und Bildungsarbeit
Kontakt
Annika Wünsche, Büroleiterin
E-Mail annika.wuensche@dgb.de
Die Stellvertretende Vorsitzende des DGB, Ingrid Sehrbrock, ist für Bildung und Forschung, Jugend, Frauen sowie Beamte und den öffentlichen Dienst verantwortlich.
Am 1. Juni 1948 in eine Arbeiterfamilie in Offenbach am Main geboren, absolvierte sie nach der Mittleren Reife eine Lehre als Drogistin. Über den zweiten Bildungsweg erwarb sie das Abitur, studierte Anglistik, Politik, Chemie und Pädagogik in Frankfurt am Main und war viele Jahre als Studienrätin im Schuldienst tätig. Weitere Berufserfahrung sammelte sie in der Lederwarenindustrie, in einem Maschinenbauunternehmen und einer Werbeagentur.
In ihrer Arbeit für das 2. Staatsexamen thematisierte sie u. a. das Modell des 6-Stundentags von Maria Weber (CDU), der stellvertretenden Vorsitzenden des DGB von 1972 bis 1982.
1987 wechselte Ingrid Sehrbrock als persönliche Referentin zur Staatssekretärin für Frauenfragen der Hessischen Landesregierung. Von 1989 bis 1997 war sie als Bundesgeschäftsführerin der Frauen-Union der CDU Mitarbeiterin von Rita Süßmuth.
Von 1997–1999 war sie auf Vorschlag des DGB als Sozialreferentin an den deutschen Botschaften von Prag (Tschechien) und Bratislava (Slowakei). Aufenthalte in England (Cambridge, Canterbury) und den USA (Washington) rundeten die Erfahrungen ab.
Mitte der 70er Jahre wurde Ingrid Sehrbrock Gewerkschaftsmitglied und Mitglied der CDA. Sie war Mitbegründerin und lange Jahre Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft berufstätiger Frauen in der CDA und stellvertretende Landesvorsitzende der CDA Hessen. Die politische Bildung für die Jugend und die Frauen in der CDA lag in ihrer Verantwortung. Ingrid Sehrbrock gehört dem Bundesvorstand der CDA seit 1985 an, seit 1987 als stellvertretende Vorsitzende.
Seit Dezember 1999 gehört Ingrid Sehrbrock dem Geschäftsführenden Bundesvorstand des DGB an, seit Mai 2006 als stellvertretende Vorsitzende. Der 19. DGB-Bundeskongress im Mai 2010 bestätigte sie in diesem Amt.
| Lebenslauf | |
| 1.6.1948 | geboren in Offenbach/Main |
| 1971-1976 |
Studium der Anglistik, Politikwissenschaft, Chemie und Pädagogik, Frankfurt/Main |
| 1976 | Eintritt in die Gewerkschaft Handel-Banken-Versicherungen (HBV), heute ver.di |
| 1979-1987 | Studienrätin |
| 1985-1987 | Mitglied des Bundesvorstandes der CDA |
| seit 1987 | stellvertretende Bundesvorsitzende der CDA |
| 1987-1989 | Persönliche Referentin der Staatssekretärin für Frauenangelegenheiten des Landes Hessen |
| 1989-1997 | Bundesgeschäftsführerin der Frauen-Union der CDU, Leiterin der Abteilung Frauen- und Familienpolitik der CDU |
| seit 1997 | Sozialreferentin in Prag/Tschechien und Bratislava/Slowakei |
| seit 7.12.1999 | Mitglied des Geschäftsführenden Bundesvorstandes des DGB |
| seit 2006 | Stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes |
| seit Oktober 2006 | Mitglied im General Council (Vorstand) des Internationalen Gewerkschaftsbunds (IGB) |
| seit November 2006 | Mitglied des CDU-Vorstands |
| Aufsichtsratsfunktionen: Deutsche Beamten Versicherung DBV, Vertriebs- und Verwaltungs- und Service Holding GmbH (VVS), Saarstahl AG |