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Schwerpunkt Finanz- und Wirtschaftskrise

Erfolg der Gewerkschaften: Internationale Arbeitsorganisation erstmals bei G20-Verhandlungen

Seit langem fordern die Gewerkschaften einen Platz am Verhandlungstisch der G20. Beim Gipfel in Pittsburgh im Oktober haben sie ein erstes Ziel erreicht: Erstmals wurde die Internationale Arbeitsorganisation ILO in die Verhandlungen einbezogen.
Mehr im einblick


Chronik der Krise

Wir erleben die womöglich schwerste Wirtschaftskrise seit 80 Jahren. Wie es zur Krise kam, über die Rolle der Politik und die bereits getroffenen Gegenmaßnahmen lesen Sie hier. Download PDF


Glossar zur Krise - Begriffe auf einen Blick

Asset Backed Securities, Shadow Banking und Swaps - Kennen Sie sich damit aus? Falls nicht, gibt es hier Erklärungen. Download PDF


Ursachen und Wege aus der Krise

Wir erleben die schwerste Finanz- und Wirtschaftskrise seit 80 Jahren. Wie die Krisenmaßnahmen der Bundesregierung zu bewerten sind und welche Schlüsse der DGB aus der Krise zieht, lesen Sie in dieser Kurzanalyse.
Download PDF


Das Ende des Finanzmarktkapitalismus?


Nach dem Kollaps von Wall Street & Co macht der Staat Karriere. Die Mutterländer des Kapitalismus verstaatlichen ihre Banken und schnüren Konjunkturpakete. Rettet der Staat jetzt die Verursacher der Krise? Oder ist die Krise eine historische Chance für sozialen Fortschritt? Vorlesung von Mehrdad Payandeh (DGB-Referatsleiter Wirtschafts- und Steuerpolitik) an der Uni Hamburg im Rahmen der Vortragsreihe "Die Rückkehr des Staates?"

Die Vorlesung auf youtube.de


Trotz Krise: Dax-Unternehmen schütten Gewinne aus

Die Arbeitslosigkeit steigt und die 30 größten börsennotierten Unternehmen im Deutschen Aktienindex wollen trotzdem Dividenden an die Aktionäre ausgeben – mitten in der Krise. DGB-Vorstandsmitglied Dietmar Hexel kritisiert die Vorgehensweise: "Das Geld gehört während der Krise ins Unternehmen und nicht auf die Konten von Aktionären und Finanzinvestoren."

Artikel im Handelsblatt


G e w e r k s c h a f t  I n t e r n a t i o n a l

EU und Bundesregierung müssen G20-Beschlüsse schnell umsetzen

Der DGB-Vorsitzende Michael Sommer hat die Ergebnisse des G20-Gipfels in London "erfreulich konkret" bezeichnet. Alle Staaten müsste diesen Rahmen nun schnell ausfüllen. Mit kontrollierten Finanzmärkten könnten globale Krisen künftig vermieden werden, betonte Sommer. Die Ansätze für eine neue Weltwirtschaftsordnung seien hingegen nicht ausreichend. (weiter)


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G20-Gipfel: Internationale Gewerkschaften fordern neue Wirtschafts- und Finanzordnung

Anlässlich des G-20 Gipfels am 2. April in London haben die internationalen Gewerkschaften eine neue Wirtschafts- und Finanzordnung gefordert. In einer gemeinsamen Erklärung, die den Staats- und Regierungschefs übergeben wurde, werden außerdem ein internationaler Sanierungsplan, Maßnahmen gegen Lohnabbau und Schritte gegen den Klimawandel gefordert.
Forderungen der Gewerkschaften


G20: Regulierung befürwortet, aber Stimulierungspaket unklar (weiter)

Gewerkschaften an G20: Halbherzige Maßnahmen werden die globale Wirtschaft nicht wieder in Gang bringen (weiter)

Internationale Gewerkschaften drängen Weltbank und IWF zu weiteren Maßnahmen gegen weltweit zunehmende Arbeitslosigkeit (weiter)


Rückblende: Die Regulierung der Finanzmärkte und globale Sozialstandards fordern wir schon lange

Zum G8-Gipfel 2007 in Heiligendamm hatten die Gewerkschaften 59 Vorschläge zusammengefasst  - von der Regulierung der Finanzmärkte bis hin zum Ausbau sozialer Sicherungssysteme in Entwicklungsländern. Blättern Sie nach (PDF)


Gutachten: Faire Regeln für Kapitalmärkte

 

Bereits 2007 hat der Finanzmarkt-Experte Hans-Joachim Voth, Ökonomie-Professor an der Uni Pompeu Fabra in Barcelona, im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung eine ganze Reihe von Vorschlägen zur Regulierung der Investmentfonds erarbeitet.

Hans-Joachim Voth: Transparenz und Fairness auf einem einheitlichen europäischen Kapitalmarkt (PDF)


DGB Konjunktur- und Wachstumsprogramm

Der DGB hat sein Konjunkturprogramm bereits im Dezember 2008 vorgestellt

Mit einem Volumen von rund 60 Mrd. Euro für 2009 – das entspricht 2,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts – setzt der DGB vor allem auf öffentliche Investitionen, unter anderem für Bildung, Krankenhausmodernisierung, Umwelt und Verkehrsinfrastruktur.

Zur Stärkung des Konsums will der DGB die Hartz IV-Regelsätze erhöhen und das steuerfreie Existenzminimum anheben. Außerdem sollen Konsumschecks ausgegeben und eine befristete „Verschrottungsprämie" für Altautos eingeführt werden. Für den Kauf eines neuen Autos gibt es eine Prämie zusätzlich. (weiter)


Konjunkturpaket der Bundesregierung: Mehr Wirkung möglich

"Grundsätzlich richtig, aber vom Volumen her zu gering", so bewertet der DGB das Konjunkturpaket II der Bundesregierung. Die Koalition will für 2009 und das nächste Jahr rund 50 Milliarden Euro ausgeben, um die Krise abzumildern.

 

Interview Michael Sommer Deutschlandradio


Der DGB fordert seit Jahren eine verantwortungsvolle Wirtschafts- und Steuerpolitik:

DGB will neue Regeln der Regierungskommission zur guten Unternehmensführung

Als einziger Gewerkschafter sitzt DGB-Vorstandsmitglied Dietmar Hexel in der Regierungskommission. Seit Jahren fordert er, dass die Interessen der Kapitalgeber nicht im Vordergrund stehen dürfen. Angesichts der Wirtschaftskrise sei eine Neuausrichtung notwendig. Nachhaltigkeit, Mitbestimmung und Verteilungsgerechtigkeit gehörten in den Mittelpunkt. (weiter)


DGB beteiligt sich am Forum der Bundesregierung zur Unternehmensverantwortung

Angesichts der Finanzkrise wird wieder verstärkt über die gesellschaftliche Verantwortung der Unternehmen diskutiert. Die Bundesregierung hat dafür eine Arbeitsgruppe einberufen, an der auch der DGB beteiligt ist. (weiter)


Schwarz-gelbe Antwort auf die Krise: Weiter so?

Die Tinte unter dem Koalitionsvertrag ist trocken, die Ämter sind vergeben. Mut zur Zukunft lautet das schwarz-gelbe Motto. Das Positive vorweg: Geschichte wiederholt sich diesmal nicht. Der neue Finanzminister will nicht in der Krise sparen. Ein Beitrag von DGB-Chefökonom Dierk Hierschel. [mehr]

DGB-Chef Sommer: Finanzmärkte regulieren!

Der DGB-Vorsitzende Michael Sommer über die Wirtschaftskrise, Bad Banks und die Regulierung der Finanzmärkte. ("Umdenken - Gegenlenken. Finanzmärkte regulieren!" - DGB-Fachkonferenz, 1. Juli 09)

 

DGB-Chefvolkswirt Dierk Hirschel: Nationale Spielräume nutzen!

(DGB-Fachkonferenz, 1. Juli 09)

Sommer für grundlegende Systemänderung

Eine "grundlegende und umfassende Systemänderung hin zu einem dritten Weg als Alternative zum Neoliberalismus" hat der DGB-Vorsitzende Michael Sommer auf dem DGB-Kapitalismuskongress gefordert. "Wir wollen eine politisch kontrollierte und sozial verpflichtete Marktwirtschaft", sagte Sommer. Dazu gehöre Demokratie in Staat und Ökonomie.

Über 700 GewerkschafterInnen und Wissenschaftler aus dem In- und Ausland diskutierten am 14./15. Mai über politische Alternativen. Mehr auf der Kongressseite

DGB-Kapitalismuskongress: MP3, Videos und mehr

Sony Kapoor, ehemals Investmentbanker, sprach zur Eröffnung: "Es gibt heute keine Staaten ohne Kapitalismus. Aber es gibt auch keinen Kapitalismus ohne Staaten, die regulieren können. Das wird oft vergessen“

 

"Wenn das erste Schwergewicht unter den Investmentfonds pleite macht, und als Folge die Finanzmärkte in die Knie gehen und Wachstum und Beschäftigung schweren Schaden nehmen, spätestens dann werden die USA zum Vorreiter einer internationalen Regulierung." Michael Sommer im Mai 2007

 

330.000 für soziales Europa

330.000 europaweit und 100.000 Demonstranten allein in Berlin waren bei den europäischen Aktionstagen vom 14. bis 16. Mai. Aufgerufen hatten der Europäische Gewerkschaftsbund EGB und der DGB. Motto: Die Krise bekämpfen, Sozialpakt für Europa! Die Verursacher müssen zahlen (weiter).

Ohne Gewerkschaften kein Vertrauen

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Eine neue Weltwirtschafts- und Finanzordnung fordern der Vorsitzende des Internationalen Gewerkschaftsbundes Guy Ryder und der DGB-Vorsitzende Michael Sommer in der Frankfurter Rundschau. Anstelle ungezügelter Profitmaximierung müssten soziale, ökologische und beschäftigungspolitische Maximen global durchsetzt werden. Als Vertreter von 160 Millionen Menschen wollen die Gewerkschaften mitbestimmen.

Beitrag in: Frankfurter Rundschau, 31.03.09

Rettungsschirm für Arbeit und Unternehmen

Der DGB-Vorsitzende Michael Sommer hat sich für einen "Rettungsschirm für Arbeit und Unternehmen" ausgesprochen. "Der Staat darf, soll und muss Geld in die Hand nehmen, um den industriellen Kern Deutschlands und Europas zu sichern", sagte Sommer im Deutschlandfunk. (weiter)


Chefökonom Hirschel: Zeit für neue Regeln

Banker dürfen nie wieder in der Lage sein, den Lebensabend von Millionen hart arbeitender Menschen zu gefährden, schreibt DGB-Chefvolkswirt Dierk Hirschel. Es brauche eine stärkere gesellschaftliche Kontrolle, mehr Mitbestimmung und eine offensive Tarifpolitik. Wie das genau aussehen kann, erklärt Hirschel auch. (weiter)


klartext - Infos zur Wirtschafts- und Steuerpolitik

Wo sind die Gewinne von gestern?

Seit dem Ausbruch der Finanzkrise häufen sich die Milliardenverluste deutscher Banken. Um das Bankensystem zu stabilisieren, plant der Bundesfinanzminister Hilfen für die angeschlagenen Geldhäuser. Auf die Steuerzahler kommen so möglicherweise rund 200 Milliarden Euro Kosten zu, die etwa bei der Bildung und im Sozialsystem entzogen werden. klartext meint: Nein! - Die Verursacher gehören in die Plicht genommen. (PDF)

Konjunkturprogramm Steuersenkung?

Das Konjunkturpaket der Bundesregierung verspricht Steuererleichterungen. Die GeringverdienerInnen werden davon kaum etwas spüren. (PDF)

Keine Bad Bank für schlechte Banker

Die Banken fordern ein staatliches Institut, das ihre faulen Wertpapiere kauft. Für das Missmanagement in der Branche sollen so die Steuerzahler aufkommen. Der DGB sagt nein! (PDF)


Mit Mindestlöhnen gegen Lohndumping

Die Krise hat den Arbeitsmarkt erfasst. Die Arbeitslosenzahlen steigen. Gerade jetzt könnten die Unternehmen versuchen, die Löhne zu drücken. Dagegen helfen Mindestlöhne: 7,50 Euro pro Stunde. Nicht weniger! (PDF)