Schwerpunkt Finanz- und Wirtschaftskrise
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Schwarz-gelbe Antwort auf die Krise: Weiter so?Die Tinte unter dem Koalitionsvertrag ist trocken, die Ämter sind vergeben. Mut zur Zukunft lautet das schwarz-gelbe Motto. Das Positive vorweg: Geschichte wiederholt sich diesmal nicht. Der neue Finanzminister will nicht in der Krise sparen. Ein Beitrag von DGB-Chefökonom Dierk Hierschel. [mehr] DGB-Chef Sommer: Finanzmärkte regulieren!Der DGB-Vorsitzende Michael Sommer über die Wirtschaftskrise, Bad Banks und die Regulierung der Finanzmärkte. ("Umdenken - Gegenlenken. Finanzmärkte regulieren!" - DGB-Fachkonferenz, 1. Juli 09)
DGB-Chefvolkswirt Dierk Hirschel: Nationale Spielräume nutzen!(DGB-Fachkonferenz, 1. Juli 09) Sommer für grundlegende SystemänderungEine "grundlegende und umfassende Systemänderung hin zu einem dritten Weg als Alternative zum Neoliberalismus" hat der DGB-Vorsitzende Michael Sommer auf dem DGB-Kapitalismuskongress gefordert. "Wir wollen eine politisch kontrollierte und sozial verpflichtete Marktwirtschaft", sagte Sommer. Dazu gehöre Demokratie in Staat und Ökonomie. Über 700 GewerkschafterInnen und Wissenschaftler aus dem In- und Ausland diskutierten am 14./15. Mai über politische Alternativen. Mehr auf der Kongressseite DGB-Kapitalismuskongress: MP3, Videos und mehr Sony Kapoor, ehemals Investmentbanker, sprach zur Eröffnung: "Es gibt heute keine Staaten ohne Kapitalismus. Aber es gibt auch keinen Kapitalismus ohne Staaten, die regulieren können. Das wird oft vergessen“
"Wenn das erste Schwergewicht unter den Investmentfonds pleite macht, und als Folge die Finanzmärkte in die Knie gehen und Wachstum und Beschäftigung schweren Schaden nehmen, spätestens dann werden die USA zum Vorreiter einer internationalen Regulierung." Michael Sommer im Mai 2007
330.000 für soziales Europa
330.000 europaweit und 100.000 Demonstranten allein in Berlin waren bei den europäischen Aktionstagen vom 14. bis 16. Mai. Aufgerufen hatten der Europäische Gewerkschaftsbund EGB und der DGB. Motto: Die Krise bekämpfen, Sozialpakt für Europa! Die Verursacher müssen zahlen (weiter). |
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