Deutscher Gewerkschaftsbund

08.01.2018
Was bedeutet der Mindestlohn 2018 für den Minijob?

Mindestlohn: Arbeitszeit-Tabelle für den Minijob für 2018

Minijobber mit Mindestlohn müssen auch 2018 pro Monat höchstens 50,90 Stunden arbeiten

Da Minijobberinnen und Minijobber höchstens 450 Euro pro Monat verdienen, sinkt für viele bei steigendem Mindestlohn auch die monatliche Arbeitszeit. Das heißt: Minijobber, die zum Mindestlohn arbeiten, müssen ab 2017 etwa zwei Stunden weniger arbeiten. Denn zum 1. Januar 2017 wurde der gesetzliche Mindestlohn von 8,50 Euro auf 8,84 Euro erhöht.

Der gesetzliche Mindestlohn wird noch bis zum 31. Dezember 2018 8,84 Euro betragen. Im Laufe des Jahres 2018 empfiehlt die Mindestlohn-Kommission eine neue Mindestlohn-Höhe, die dann ab dem 1. Januar 2019 gelten wird.

Strichzeichnung: Menschen halten Uhr

Colourbox.de

Auch wer in einem 450-Euro-Job ("Minijob") arbeitet, hat Anspruch auf den gesetzlichen Mindestlohn. Der gesetzliche Mindestlohn beträgt seit dem 1. Januar 2017 auf 8,84 Euro. Das heißt, dass Minijobber/innen pro Monat höchstens 50,90 Stunden (8,84 Euro x 50,90 = 449,96 Euro) arbeiten müssen. Mehr in unserer Arbeitszeit-Übersicht für Minijobs.

Die folgende Tabelle zeigt, bei welchem Stundenlohn welche monatliche Höchststundenzahl für Minijobs zulässig ist:

Stundenlohn

Monatliche Höchststunden für Minijobber/innen

8,84 Euro
(gesetzlicher Mindestlohn seit 1.1.2017)

50,90
8,90 Euro 50,56
9,00 Euro 50,00
9,10 Euro 49,45
9,20 Euro 48,91
9,30 Euro 48,39
9,40 Euro 47,87
9,50 Euro 47,37
9,60 Euro 46,88
9,70 Euro 46,39
9,80 Euro 45,92
9,90 Euro 45,45
10,00 Euro 45,00

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