Deutscher Gewerkschaftsbund

31.10.2016
Was bedeutet der neue Mindestlohn 2017 für den Minijob?

Mindestlohn: Arbeitszeit-Tabelle für den Minijob für 2016 und 2017

Minijobber mit Mindestlohn müssen ab 2017 pro Monat höchstens 50,90 Stunden arbeiten

Da Minijobberinnen und Minijobber höchstens 450 Euro pro Monat verdienen, sinkt für viele bei steigendem Mindestlohn auch die monatliche Arbeitszeit. Das heißt: Minijobber, die zum Mindestlohn arbeiten, müssen ab 2017 etwa zwei Stunden weniger arbeiten.

Strichzeichnung: Menschen halten Uhr

Colourbox.de

Auch wer in einem 450-Euro-Job ("Minijob") arbeitet, hat Anspruch auf den gesetzlichen Mindestlohn. Der gesetzliche Mindestlohn beträgt derzeit 8,50 Euro und steigt am 1. Januar 2017 auf 8,84 Euro. Das heißt, dass Minijobber/innen momentan pro Monat höchstens 52,94 Stunden arbeiten müssen (8,50 Euro x 52,94 = 449,99 Euro) und ab 1. Januar 2017 höchstens 50,90 Stunden (8,84 Euro x 50,90 = 449,96 Euro). Mehr in unserer Arbeitszeit-Übersicht für Minijobs.

Die folgende Tabelle zeigt, bei welchem Stundenlohn welche monatliche Höchststundenzahl für Minijobs zulässig ist:

Stundenlohn

Monatliche Höchststunden für Minijobber/innen

8,50 Euro 52,94
8,60 Euro 52,33
8,70 Euro 51,72
8,80 Euro 51,14
8,84 Euro
(neuer gesetzlicher Mindestlohn ab 1.1.2017)

50,90
8,90 Euro 50,56
9,00 Euro 50,00
9,10 Euro 49,45
9,20 Euro 48,91
9,30 Euro 48,39
9,40 Euro 47,87
9,50 Euro 47,37
9,60 Euro 46,88
9,70 Euro 46,39
9,80 Euro 45,92
9,90 Euro 45,45
10,00 Euro 45,00

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