Deutscher Gewerkschaftsbund

15.09.2022
Tarifticker

Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie gestartet

In dieser Woche sind die Tarifverhandlungen für die bundesweit fast vier Millionen Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie gestartet. Den Anfang machte die IG Metall in Niedersachsen. Die IG Metall fordert acht Prozent mehr Geld. Die Arbeitgeber wollen eine Nullrunde. Die bisherigen Verhandlungen wurden ergebnislos vertagt - in anderen Regionen beginnen sie erst noch.

Beschäftigte der Metall- und Elektroindustrie auf einer Kundgebung: Sie fordern acht Prozent mehr Geld.

IG Metall

Tarifverhandlungen gestartet

Die Tarifverhandlungen in der Metall- und Elektroindustrie zwischen der IG Metall und den regionalen Metall-Arbeitgeberverbänden sind gestartet.

Den Anfang machte die IG Metall in Niedersachsen am 12. September, am 14.9. folgten Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, das Saarland und Thüringen. Am 15.9. ging es in Bayern, Berlin und Brandenburg los. Am 16.9.starten die Verhandlungen im Tarifgebiet Küste (Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg, niedersächsische Nordseeküste, Schleswig-Holstein) und am 19.9. in Sachsen-Anhalt.

Acht Prozent mehr Geld

Die IG Metall fordert acht Prozent mehr Geld bei einer Laufzeit von 12 Monaten. Die Arbeitgeber fordern eine Nullrunde. Die ersten Verhandlungsrunden wurden ergebnislos vertagt. Die zweite Tarifrunde findet Anfang Oktober 2022 statt.

Am 28. Oktober endet die Friedenspflicht in der Metall- und Elektroindustrie, danach sind Warnstreiks möglich.

Alle Informationen und die neuesten Entwicklungen zu den laufenden Tarifverhandlungen gibt es im „Metall-Tarifrunde 2022 Newsticker“ der IG Metall


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