Deutscher Gewerkschaftsbund

12.09.2022
Tarifticker

Mindestlohn Weiterbildung: Fast 18 Prozent mehr Lohn

GEW und ver.di haben sich mit dem Arbeitgeberverband Zweckgemeinschaft des Bundesverbandes der Träger beruflicher Bildung (BBB) auf deutliche Steigerungen beim Mindestlohn für die pädagogischen Beschäftigten in der Weiterbildungsbranche geeinigt. Der Mindestlohn steigt demnach ab dem 1. Januar 2023 bis Ende 2026 insgesamt um 17,8 Prozent.

JUnge Frau steht vor Schultafel mit mathematischen Formeln

DGB/racorn/123rf.com

Im Einzelnen sieht die Tarifeinigung folgende Schritte vor: Der Mindestlohn steigt zum 1. Januar 2023 und 2024 um jeweils vier Prozent, Anfang 2025 um weitere 4,25 Prozent und schließlich mit dem Jahresbeginn 2026 noch einmal um 4,5 Prozent. Damit wird das Mindestmonatsgehalt eines/einer Vollzeitbeschäftigten bei einer 39-Stunden-Woche ab 2026 in der Gehaltsgruppe 1 um 519 Euro und in der Gehaltsgruppe 2 um 536 Euro über dem heutigen liegen.

Ab Januar 2023 werden damit rund 32.000 Beschäftigte, die in dem Bereich arbeiten, von dem höheren Gehalt profitieren. Mit dem aktuellen Tarifabschluss steigt der Mindestlohn in der Weiterbildung bis 2026 im Vergleich zu 2012 um 65,5 Prozent im Westen und um 85,4 Prozent im Osten.

Zur Meldung der GEW


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