Deutscher Gewerkschaftsbund

24.06.2016
Brexit

Austrittsverhandlungen dürfen nicht zulasten der Bürgerinnen und Bürger Europas gehen

Der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Reiner Hoffmann, bedauert zutiefst die Entscheidung der britischen Bevölkerung, Europa verlassen zu wollen.

"Ich halte die Entscheidung für falsch, aber es ist eine demokratische Entscheidung, sie muss respektiert werden. Nun gilt es, die Austrittsverhandlungen so zu führen, dass sie nicht zulasten der Bürgerinnen und Bürger gehen. Die EU-Kommission und die Regierungen der Mitgliedsstaaten müssen sich jetzt für die Beschäftigten und ihre Familien und gegen eine weitere Polarisierung der Gesellschaften und soziale Spaltung einsetzen.

Wir brauchen jetzt eine offene und ehrliche Debatte über den sozialen Zusammenhalt in Europa. Dazu gehört eine Abkehr vom Sparkurs: Die EU muss investieren, um Jugendarbeitslosigkeit zu bekämpfen und die Arbeitnehmerrechte zu stärken. Die Freizügigkeit muss erhalten bleiben."


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Positionen des DGB im Vorfeld des Referendums in Großbritannien

Debattenmagazin GEGENBLENDE

DGB-Infoservice einblick

Deutsche und britische Gewerkschaften

Er­klä­rung von DGB und TUC ge­gen Hass und Ras­sis­mus
2 farbige nud eine weiße Hand in Kontakt
Dieter Schütz/pixelio.de
Am 28. Februar will ein Ableger der PEGIDA-Bewegung erstmals in Großbritannien demonstrieren. Im Vorfeld der PEGIDA-Veranstaltung im nordenglischen Newcastle haben der DGB und der britische Gewerkschaftsbund TUC eine gemeinsame Erklärung gegen Hass und Rassismus verfasst.
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DGB und TUC: De­mo­kra­tie am Ar­beits­platz macht Gu­te Ar­beit aus
Treffen Betriebsrat mit IG Metall Wimpel
DGB/Simone M. Neumann
Am 8. und 9. Dezember fand das 13. deutsch-britische Gewerkschaftsforum in London statt. "Workplace Democracy", also Demokratie am Arbeitsplatz stand im Mittelpunkt der Diskussionen. Ein Ergebnis des Forums: Der DGB und der britische Gewerkschaftsbund TUC fordern gemeinsam "gleichberechtigte und obligatorische Arbeitnehmervertretung im Aufsichts- oder Verwaltungsrat von Unternehmen".
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Weitere Themen

Al­li­anz für Weltof­fen­heit star­tet Mit­mach-Ak­ti­on „Deutsch­land #ver­eint“ – für De­mo­kra­tie, So­li­da­ri­tät und Rechts­staat
Allianz für Weltoffenheit
Millionen Menschen engagieren sich in Deutschland privat, in ihrem Unternehmen, in Vereinen, Parteien und Organisationen für den Zusammenhalt unserer vielfältigen Gesellschaft und gegen Rassismus und Ausgrenzung. Die Allianz für Weltoffenheit möchte diesem Engagement eine Bühne bieten. Zum 3. Oktober startet sie ihre Initiative „Deutschland #vereint“.
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Löh­ne, Mie­ten, Steu­ern - Schief­la­ge be­sei­ti­gen!
Männlcihe Hand mit mehreren Stapeln Münzen
DGB/Papan Saenkutrueang/123rf.com
Die Wirtschaft brummt, der Wohlstand wächst - aber nicht für alle. Trotz der guten Konjunktur gibt es in Deutschland immer mehr Einkommens- und Vermögensschwache. Der DGB-Verteilungsbericht zeigt, wie sich die extreme Ungleichheit in den letzten Jahren entwickelt hat und welche Probleme sie schafft - zum Beispiel auf dem Wohnungsmarkt.
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