Deutscher Gewerkschaftsbund

Glossar

Das DGB-Lexikon der Arbeitswelt: Begriffe von A wie Arbeitslohn bis Z wie Zulage kurz erklärt.

In diesem Wörterverzeichnis können Sie rasch die Definition zu einem Fachbegriff aus dem gewerkschaftspolitischen Bereich nachschlagen. In alphabetischer Sortierung werden die wichtigsten Begriffe von Akkord bis Zulagen erklärt.

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OECD

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (englisch: Organisation for Economic Co-operation and Development, OECD) wurde 1961 mit dem Ziel des gemeinschaftlichen wirtschaftlichen Wiederaufbaus Europas von 18 Staaten (darunter auch nicht-europäische wie die USA und Kanada) gegründet. Heute gehören der internationalen Organisation 34 Staaten an. Die Mitglieder müssen sich der Demokratie und Marktwirtschaft verpflichten. Die OECD verfolgt sechs Kernziele: Förderung nachhaltigen Wirtschaftswachstums, Steigerung der Beschäftigungsquote, Steigerung des Lebensstandards, Sicherung finanzieller Stabilität, Unterstützung der Entwicklung anderer Länder, Beitrag zum Wachstum des Welthandels. Die Sozialpartner, Gewerkschaften und Arbeitgeber, unterhalten Beratungsausschüsse bei der OECD. Der gewerkschaftliche Beratungsausschuss ist das Trade Union Advisory Committee (TUAC), der Arbeitgeberausschuss heißt BIAC.


Organisationsgrad

In der Arbeitswelt bezeichnet der Begriff Organisationsgrad in der Regel den Anteil der ArbeitnehmerInnen, die Mitglied einer Gewerkschaft sind. Ein Organisationsgrad von 90 Prozent der Beschäftigten in einer Branche bedeutet also, dass dort neun von zehn ArbeitnehmerInnen auch Gewerkschaftsmitglied sind. Auch auf Arbeitgeberseite wird häufig vom Organisationsgrad eines Arbeitgeberverbandes gesprochen. Hier bezeichnet der Begriff dann meist den Anteil der Unternehmen einer Branche, die Mitglied des Verbandes sind.

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